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  • Abteilung 5
    23.11.2015
    Land fördert Abwasserprojekt in Simmersfeld mit rund 1,1 Millionen Euro

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat jetzt Landesmittel in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro für ein Abwasserprojekt in Simmersfeld freigegeben. Bei diesem Projekt im Gewerbegebiet Forchenbusch geht es um eine Kanalbaumaßnahme, bei der vorhandene Systeme entlastet werden und nur belastetes Oberflächenwasser einer Regenwasserbehandlung zugeführt wird. Die Projektgesamtkosten betragen rund 1,5 Millionen Euro.

    „Der umweltgerechte Ausbau der kommunalen Abwasserbeseitigung in den dünn besiedelten Gebieten des Schwarzwaldes und in anderen ländlichen Räumen ist sehr kostenintensiv. Damit die Gemeinden dennoch sinnvolle Vorhaben umsetzen können, ohne dass sie die Abwasserbeiträge für die Bürgerinnen und Bürger unverhältnismäßig erhöhen müssen, stellt das Land den Kommunen in diesem Jahr rund 62 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung“, erläutert Umweltminister Franz Untersteller. „Hiermit kann das Land auch dieses innovative Projekt fördern.“

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl betont, dass bei diesem Vorhaben die Behandlung der Abflüsse und die Erweiterung der Kanalisation im Gesamtsystem betrachtet wurden. Somit dient diese Maßnahme nicht nur unmittelbar der Umwelt, sondern auch direkt den Bürgern vor Ort.

    Der jetzt geplante Ausbau der Abwasseranlagen ist aufgrund der hydraulischen Überlastung der Abwasserkanalisation im Hauptort Simmersfeld erforderlich. Um dieses Kanalnetz zu entlasten, soll im obenliegenden Gewerbegebiet Forchenbusch das Regenwasser über die Errichtung eines Trennsystems getrennt behandelt und abgeleitet werden. Alternativ zur Errichtung des Trennsystems müsste der bestehende Mischwasserkanal im Hauptort über eine Länge von zwei Kilometern durch einem Kanal mit größerem Durchmesser ausgetauscht werden. Im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsberechnung hat sich die Errichtung des Trennsystems jedoch als die wirtschaftlichste Variante herausgestellt.
    Die Baumaßnahme soll bis zum Jahr 2018 abgeschlossen werden.

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