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  • Abteiung 5
    10.03.2016
    Baubeginn für den Ausbau des Leimbaches „Park am Leimbach“ in Wiesloch; Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: „Deutlicher Gewinn für Hochwasserschutz, Naturschutz und Naherholung.“

    ​„Hand in Hand werden in diesem Projekt die verschiedenen Bedürfnisse von Hochwasserschutz, Naturschutz und Naherholung berücksichtigt und kombiniert. Somit profitieren Mensch und Natur gleichermaßen“, freute sich Regierungspräsidentin Nicolette Kressl heute (Donnerstag, 10 März 2016) in Wiesloch beim offiziellen Start der Hochwasserschutzmaßnahme „Park am Leimbach“.

    Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Stadt Wiesloch, der Bürgermeisterin Christiane Staab, Stadt Walldorf, und dem Dezernenten des Rhein-Neckar-Kreises Stefan Hildebrandt führte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl den feierlichen Spatenstich für diese Maßnahme am Leimbach in Wiesloch durch.

    Die Hochwasserschutzmaßnahme in diesem Abschnitt des Leimbachs wird mit der Anlage eines Landschaftsparks der Stadt Wiesloch verbunden. Der Baubereich erstreckt sich auf etwa 250 Meter. Wesentlich ist die Rückverlegung des rechtsseitigen Dammes. Der Leimbach wird insgesamt nach Osten verschwenkt und die Böschungen gegenüber dem heutigen Zustand deutlich abgeflacht. Das Bachbett sowie die Ufer werden ökologisch aufgewertet. Im Landschaftspark werden Wege angelegt und Sitzgelegenheiten geschaffen. So wird der Leimbach für die Bürgerinnen und Bürger wieder erlebbar. Die Maßnahme soll bis Herbst 2016 abgeschlossen sein.

    Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro und werden zum größeren Teil  vom Land Baden-Württemberg unter finanzieller Beteiligung der Stadt Wiesloch und der Stadt Walldorf getragen. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: „Die Umsetzung dieser Maßnahme ist ein Zeichen dafür, dass das Land bereit ist, bei der gesamten Hochwasserschutzkonzeption am Leimbach voranzukommen und die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen.“ Die wichtigsten Ziele der Um- und Ausbaumaßnahmen am Leimbach sind die Dammsanierung, die Sicherstellung eines 100-jährlichen Hochwasserschutzes und die ökologische Aufwertung und Verbesserung der Gewässergüte.

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