Pressemitteilung

Regierungspräsidium Karlsruhe informiert über geplante Straßenbaumaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen in den Landkreisen Enz, Calw und Freudenstadt sowie im Stadtkreis Pforzheim im Jahr 2021

Simulation: Blick vom Rauschbart auf das künftige Brückenbauwerk

Bund und Land werden auch in diesem Jahr wieder erhebliche Mittel in den Umbau, die Erweiterung und den Erhalt des Straßennetzes in den Landkreisen Enz, Calw und Freudenstadt und im Stadtkreis Pforzheim investieren. Somit kann das Regierungspräsidium Karlsruhe in den genannten Kreisen eine Vielzahl von Projekten an Bundes- und Landesstraßen weiterbauen und neu beginnen.

„Neben dem Neu-, Um- und Ausbau von Straßen und Bauwerken liegt weiterhin der Fokus auf dem Erhalt des bestehenden Straßennetzes, um den langjährigen Sanierungsstau weiter zu reduzieren und den Zustand der Straßeninfrastruktur sukzessive zu verbessern“, sagt der Leiter des Baureferates Süd, Michael Lumpp. Dies bedeute jedoch auch, dass nahezu während des gesamten Jahres Baustellen in der Region vorhanden sein werden und es für die Verkehrsteilnehmer zu Unannehmlichkeiten wie Staus und Umleitungen kommen wird.

 

Wie in den vergangenen Jahren wurden die geplanten Baumaßnahmen im Vorfeld größtenteils insbesondere mit den zuständigen Verkehrsbehörden, den Kommunen, den Landkreisen, der Polizei sowie den Verkehrsbetrieben abgestimmt. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten jedoch notwendige Vor-Ort-Termine nur sehr eingeschränkt stattfinden. Da deshalb noch nicht alle Vorhaben abschließend abgestimmt werden konnten, kann es möglicherweise noch bei einzelnen Maßnahmen zu zeitlichen Verschiebungen kommen.

Die bedeutendste Baumaßnahme im Bereich des Baureferates Süd, die B 32 mit dem Neubau der Neckarquerung (Hochbrücke) in Horb, wird im Jahr 2021 weitergeführt und die nächsten Bauabschnitte im Laufe des Jahres ausgeschrieben.

Besonders im Fokus stehen in diesem Jahr auch die beiden großen Projekte an der B 10 mit dem Bau der Enzbrücken bei Niefern und dem Ersatzneubau der Herrenwaagbrücke in Mühlacker im Zuge der L 1134.

Im Jahr 2021 werden zudem Ortsdurchfahrten im Rahmen von Gemeinschaftsmaßnahmen mit betroffenen Kommunen wie auf der L 412 in Betzweiler, der L 415 in Peterzell oder der B 294 in Loßburg und Besenfeld ertüchtigt. Außerdem werden beispielsweise in Möttlingen der Knotenpunkt L 343 / L 179 / K 4364 zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut und auf der L 565 bei Neuenbürg Kreuzungen saniert.

Eine Vielzahl von Sanierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Belagserneuerungen im Zuge der B 294 zwischen der K 4527 und der Kreisgrenze (ohne der Ortsdurchfahrt Bauschlott), der B 35 zwischen Knittlingen und Lienzingen sowie der B 295 zwischen Kreisverkehrsplatz Neuhengstett und Weil der Stadt, stehen ebenfalls auf dem Arbeitsplan. Darüber hinaus erfolgt die Ertüchtigung der L 401 zwischen Baiersbronn und Mitteltal als auch der Weiterbau der Belagserneuerung der L 354 zwischen Gewerbegebiet Haiterbach und dem Verkehrsknoten L 354 / K 4779 bei Salzstetten. Die Instandsetzung der L 93 bei Wildschapbach (2. Bauabschnitt) soll 2021 fertiggestellt und der Abschnitt an der L 404 zwischen Freudenstadt (Knoten L 404 / L 405) und Bad Rippoldsau-Schapbach begonnen werden.

Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Sanierung mehrerer Felshänge, Stützwände und Brückenbauwerke wie beispielsweise der Lauterbadbrücke im Zuge der L 460 bei Freudenstadt oder der Bahnbrücke im Zuge der L 1131 bei Zaisersweiher.

Die Gesamtkosten aller Maßnahmen in den oben genannten Land- und Stadtkreisen belaufen sich voraussichtlich auf rund 140 Millionen Euro. Davon werden in diesem Jahr circa 51 Millionen Euro ausgegeben.

Übersichten und Karten zu den im Baureferat Süd für 2021 geplanten Maßnahmen:

Hintergrundinformationen

Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist für die Planung und Umsetzung von Neu-, Um- und Ausbauvorhaben im Straßen- und Brückenbau ebenso zuständig wie für die Erhaltung der bestehenden Straßen und Bauwerke im Zuge der Bundes- und Landesstraßen einschließlich der dazugehörigen Radwegenetze. Die Aufgaben im Bereich der Bundesautobahn werden seit dem 1. Januar 2021 von der neu gegründeten Autobahn GmbH des Bundes wahrgenommen. Von nun an liegen Planung, Bau, Betrieb, Erhalt und Finanzierung der Autobahnen in einer Hand beim Bund.

Weiterführende Informationen zur Straßenbauverwaltung „Mobilität, Straßen, Verkehr“ im Regierungspräsidium Karlsruhe

Hintergrundinformationen zur Autobahn GmbH

Seit dem 1. Januar 2021 ist die Autobahn GmbH des Bundes verantwortlich für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen in Deutschland. Die Zentrale der Autobahn GmbH des Bundes hat ihren Sitz in Berlin. Eine von insgesamt zehn regionalen Niederlassungen – die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest – befindet sich in Stuttgart-Obertürkheim. Zu ihr gehören Außenstellen in Stuttgart-Vaihingen, Freiburg, Karlsruhe, Heidelberg und Heilbronn sowie 15 Autobahnmeistereien, eine Verkehrsrechnerzentrale mit Tunnelleitzentrale sowie ein Fachcenter für Informationstechnik und -sicherheit (FIT). Die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest mit rund 1000 Beschäftigten ist verantwortlich für circa 1.050 Kilometer Autobahnen in Baden-Württemberg sowie in Teilen von Hessen und Rheinland-Pfalz.

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