Pressemitteilung

B 463: Westtangente Pforzheim

Bergmännische Tunnelvortriebsarbeiten

Auswirkungen des gegenwärtigen Sprengvortriebs

 

Baugrube für das künftige Südportal des Arlinger Tunnels ca. 100 m vor der künftigen Anschlussstelle B463/B294 (Wildbader Straße). Die Baugrube ist nahezu vollständig hergestellt, im oberen Bereich sind die gesicherten Böschungen mit Spritzbeton und Ankern zu sehen. Im Bereich der Baugrubensohle sind zwei Raupenbagger mit dem Abtrag des Festgesteins (untere Mergel und liegende Dolomite) beschäftigt, eine Walze verdichtet die freigelegte Baugrubensohle.

Seit Mitte Mai 2019 finden im Zuge des 1. Bauabschnittes der Baumaßnahme „B 463, Westtangente Pforzheim“ Bauleistungen für die Rohbauarbeiten des Arlinger Tunnels statt. Ende August 2019 wurde mit den Ausbrucharbeiten des Tunnels in bergmännischer Bauweise begonnen. Mit dem Abschluss der Tunnelvortriebsarbeiten im Rettungsstollen und dem Durchschlag der Hauptröhre im Dezember 2020 konnten bereits zwei wichtige Meilensteine erreicht werden. Vor Abschluss der bergmännischen Arbeiten werden zurzeit die letzten 300 Tunnelmeter der Hauptröhre im Bereich der Strosse und Sohle (unterer Tunnelquerschnitt) aufgefahren.

Derzeit befinden sich die Tunnelvortriebsarbeiten, räumlich betrachtet, zwischen der Dreisamstraße und dem Glotterweg und bewegen sich in Richtung Südportal. Aufgrund des anstehenden Festgesteins erfolgt der Tunnelvortrieb momentan unter Einsatz von Sprengmitteln. Die Sprengarbeiten finden regelmäßig im Abstand von mehreren Stunden zwischen 6 Uhr und 22 Uhr statt. Gegenwärtig werden die Sprengungen an der Oberfläche und in den umliegenden Gebäuden wieder vermehrt durch Grollen und Schwingungen wahrgenommen. Dies sind normale Eindrücke. Die Sprengarbeiten werden kontinuierlich mit Hilfe von Erschütterungsmessgeräten innerhalb der angrenzenden Gebäude durch einen Sprengsachverständigen überwacht. Durch die Sprengarbeiten entsteht keinerlei Gefährdung. Die gesetzlichen Vorschriften sowie die geltenden Normen und Richtlinien werden eingehalten.

Bei gleichbleibender Vortriebsgeschwindigkeit wird der Tunnelvortrieb voraussichtlich bereits Mitte April 2021 die künftige Betriebszentrale Mitte auf Höhe der Belchenstraße erreichen. Hiermit wird ein weiterer wichtiger Meilenstein, der Abschluss der gesamten bergmännischen Tunnelvortriebsarbeiten, erreicht.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Projektseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

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