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  • Abteilung 2
    18.01.2017
    Sonia E. Hösl und Gabriele Legewie von der Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ übergeben Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer mehr als 1000 Unterschriften gegen geplanten Supermarkt in Sölden (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)
    Schäfer betont die Notwendigkeit einer Abwägung im Verfahren

    ​Sonia E. Hoesl und Gabriele Legewie von der Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ Freiburg haben Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer mehr als 1000 Unterschriften gegen einen auf der Gemarkung von Sölden geplanten Supermarkt überreicht. Mit dieser Aktion wenden sich die Aktivistinnen gegen die Inanspruchnahme eines aus ihrer Sicht besonders wertvollen Lebensraums für den Rotmilan und die Zaunammer, erläuterten die beiden bei einem Termin im Basler Hof am gestrigen Montag.

    „Wenn die Entscheidung einmal gefallen ist, können wir nichts mehr machen“, erläuterten Hösl und Legewie die Motivation, eine Unterschriftenaktion ins Leben zu rufen. „Wir können stolz darauf sein, dass wir ein solches Landschaftsschutzgebiet wie in den Oberen Tormatten noch haben“, betonten die beiden Frauen. Außerdem bezweifeln sie den Bedarf für einen Lebensmittelmarkt in der ländlich strukturierten Region des Hexentals, wo es noch eine sehr kleinteilige Struktur mit kleinen Geschäften, Direktvermarktern und einem Tante-Emma-Laden gebe, die es zu erhalten gelte.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer erläuterte bei dem Termin den rechtlichen Rahmen: „Für die Bebauungsplanung ist in erster Linie die Gemeinde beziehungsweise für die Flächennutzungsplanung die Verwaltungsgemeinschaft zuständig. Ich begrüße aber sehr, dass sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv für die Gestaltung des Gemeinwesens einbringen. Die konkreten Wünsche, die Entwicklung des Ländlichen Raums durch Investitionen zu stärken und die Herausforderung, den Flächenverbrauch zu begrenzen, befinden sich wie bei diesem Projekt häufig in einem Spannungsfeld. Hier ist die Gemeinde aufgerufen, eine gerechte Abwägung aller Belange vorzunehmen.“ Sie empfahl, inhaltlichen Bedenken auch in den vorhergesehenen Verfahren erneut einzubringen, damit diese in den Entscheidungsfindungsprozess eingespeist werden können.

    Bildunterschrift:
    Bei der Unterschriftenübergabe (von links): Gabriele Legewie, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Sonia E. Hösl.
    Foto: Regierungspräsidium Freiburg

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