Grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Schulen

​Das Regierungspräsidium Freiburg nimmt federführend eine Sonderaufgabe für das Kultusministerium Baden–Württemberg im Rahmen der Oberrheinkonferenz wahr, deren Mandatsgebiet sich von der Nordschweiz entlang des Rheins bis in die Südpfalz erstreckt.

Infoflyer Schuljahr 2020-2021, (pdf, 2 MB)

Geschichtlich-politischen Entstehung der Oberrheinkonferenz

Geokarte Mandatsgebiet der Oberrheinkonferenz, (pdf, 189 KB)

Geoposter Mandatsgebiet der Oberrheinkonferenz, (pdf, ca. 7 MB)

 

Kontakt

Christiane Rabe-Vogt
0761 208-6043
christiane.rabe-vogt@rpf.bwl.de
 

Stellvertretung

Alexandra Rägle
0761 208-6096
alexandra.raegle@rpf.bwl.de
(Dienstag, Donnerstag, Freitag)

Unsere Aufgaben

Im Rahmen der schulischen grenzüberschreitende Zusammenarbeit

  • vertreten wir das Kultusministerium und das Regierungspräsidium Freiburg in der Oberrheinkonferenz, der Arbeitsgruppe "Erziehung und Bildung" und deren vier Expertenausschüssen: „Austausch Primarstufe“, „Austausch Sekundarstufe“, „Kulturelle Bildung im schulischen Bereich“ und „Berufliche Bildung“,
  • beraten und vertreten wir insbesondere Schulen in grenzüberschreitenden Bildungsfragen und arbeiten in diesem Kontext auch mit außerschulischen Behörden und Institutionen zusammen,
  • organisieren den grenznahen Lehreraustausch in Koordination mit dem nationalen Lehreraustausch (Deutsch-Französisches-Jugendwerk) und stimmen uns darüber gemeinsam mit der Académie de Strasbourg, dem Kultusministerium in Stuttgart und dem Regierungspräsidium Karlsruhe ab,
  • organisieren und gestalten im Wechsel mit den Partnern am Oberrhein den Oberrheinischen deutsch-französisch-schweizerischen Lehrertag,
  • initiieren, koordinieren und erarbeiten grenzüberschreitende Projekte von Schulen und Schulverwaltungen zu gemeinsamen, traditionellen, historischen und aktuellen Rahmenthemen,
  • organisieren und koordinieren bi- und trinationale Lehrerfortbildungen in Kooperation mit bi- oder trinationalen Experten(teams) sowie dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL),
  • unterstützen – vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel – bis zu 80 Prozent der Schülerreisekosten bei förderungsfähigen Schülerbegegnungs-projekten mittels des Programms „Europa am Oberrhein“ (ehemals „Trischola“),
  • vermittelen Schulpartnerschaften und Praktikumsanfragen,
  • pflegen den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Schule, Wirtschaft und Ausbildung
  • und setzen uns für die Kulturvielfalt der Grenzregion und eine gelingende Mehrsprachigkeit ein.

Unsere Ziele

In der schulischen trinationalen Zusammenarbeit der Teilgebiete Baden, Elsass, Nordwestschweiz und Südpfalz geht es durch Austausch und Begegnung zwischen Schulen vor allem darum, den Kindern und Jugendlichen den frühen und nachhaltigen Zugang zu fremdsprachlichen und damit interkulturellen Kenntnissen und Kompetenzen zu ermöglichen.

Auf der Basis des Erlernens der Sprache der Nachbarn wollen wir mit deutsch-französischen Angeboten künstliche Hemmschwellen und Grenzen weiter abbauen, ja beständig überwinden, um unsere Jugend auf das gemeinsame Leben, Lernen und Arbeiten in dieser von sprachlichen, geografischen und historischen Gemeinsamkeiten geprägten Modellregion im zusammenwachsenden Europa vorzubereiten.

Von der Grundschule über alle Schularten der Sekundarstufe I und II bis zur beruflichen Ausbildung hinweg suchen und nutzen wir in den Schulverwaltungen entlang des Oberrheins gemeinsam Möglichkeiten, die Demokratie- und Antirassismus-Erziehung der Schulen zu unterstützen und damit europäische Werte, wie Toleranz, Pluralismus und Freiheit zu festigen.

Wir setzen uns für nachhaltige Völkerverständigung in unserer europäischen Modellregion ein. Insbesondere durch Lehreraustauschprogramme und Projekte (mit Schülerbegegnungen) sowie dafür beantragbare Fördermittel unterstützen wir Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler mit dem Ziel der trinationalen, bereichernden Vernetzung und Ausweitung der Mobilitäten und des Bildungsangebots am Oberrhein.