B 523 - Ortsumfahrung Villingen-Schwenningen (2. Bauabschnitt)

Aktuelles

Aktuell befindet sich die geplante Straße in der Vorplanung. Während dieser Phase wird auf Basis umfangreicher Umwelt-, Verkehrs- und Variantenuntersuchungen eine Vorzugsvariante entwickelt.

Die Vorplanung legt als erster großer Meilenstein im Projekt fest, wie die künftige Straßen- und Verkehrsführung gestaltet werden soll. 

Kontakt

Fachinformationen

Dennis Müller
Projektleiter
0761 208-4728
dennis.mueller@rpf.bwl.de

Zwei grüne Sprechblasen Öffentlichkeitsbeteiligung

0761 208-2322
oeffentlichkeitsbeteiligung@rpf.bwl.de

Informationen zur Anbindung an das bestehende Straßennetz

Das Anbindungskonzept der Umfahrung von Villingen-Schwenningen (B 523) ist Teil der aktuellen Vorplanungen.

Ein Anschluss der Trasse am Bauanfang an die B 33 beim Mönchsee sowie ein Anschluss am Bauende zum ersten Bauabschnitt der B 523 ist jedoch unverzichtbar und bereits in die Planungen eingebettet. Im Zuge des Anschlusses an die bestehende B 523 inkl. der Querspange zum Nordring ist darüber hinaus die Integration der bestehenden Anbindung B 523/ K 5707 angedacht, um den Verkehrsfluss im Zuge der Umfahrung zu verbessern.

Darüber hinaus haben wir die Anschlüsse der L 178 (Obereschach) und der K 5709 (Nordstetten) in die Planungen aufgenommen und prüfen mit der laufenden Verkehrsuntersuchung, inwieweit diese Verknüpfungen zur verkehrlichen Entlastung im Planungsraum beitragen und die Attraktivität der Umfahrung steigern.

Zahlen und Fakten

Ortslage: Stadt Villingen-Schwenningen
Bauherr und Eigentümer: Bundesrepublik Deutschland
Planung: Regierungspräsidium Freiburg mit Unterstützung von Ingenieurbüros
Planungsstand:Vorplanung
Kosten: 25,9 Mio. Euro (Bundesverkehrswegeplan 2030)

Übersichtskarte (pdf)

Karte für die Straßenplanung der Ortsumfahrung

Das Projekt im Überblick

Ausgangslage

Die B 523 wurde erstmals in den 1960er Jahren beplant und dabei in zwei Bauabschnitte eingeteilt. Der östliche, erste Bauabschnitt nördlich von Schwenningen wurde im Jahr 1987 fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Seine volle verkehrliche Leistungsfähigkeit wird jedoch erst mit Inbetriebnahme des zweiten Abschnittes erreichet, dessen Verwirklichung damals noch zurückgestellt wurde.

Mit dem Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 wurde die Maßnahmen im Vordringlichen Bedarf eingestuft, sodass der zweite Bauabschnitt einer Umfahrung von Villingen-Schwenningen nun planerisch verfolgt werden kann. Die Projektplanung wurde daraufhin Anfang 2020 vom Regierungspräsidium Freiburg aufgenommen.

Ziele der Maßnahme

Die Bundesstraße 523 wird mit Umsetzung der vorliegenden Planungen eine direkte Verbindung von der B 33 Richtung A 5 ins Rheintal und der A 81 als überregionale Verbindung zum Neckarraum sowie in Richtung Schweiz schaffen. Damit soll die B 523 eine langfristig leistungsfähige Verbindung werden. Auch die Ortsdurchfahrten sollen verkehrlich entlastet werden. 

Geplante Maßnahmen

  • Lückenschluss zwischen der B 33 und dem ersten Bauabschnitt der B 523
  • Schaffung einer leistungsfähigen Verbindung zwischen der B 33 und der A 81
  • Bündelung des Durchgangsverkehrs sowie Teilung des Ziel- und Quellverkehrs von Villingen-Schwenningen im Sinne einer Ortsumfahrung
  • Gebündelte Führung des Verkehrs von Villingen-Schwenningen an die Bundesstraße