Schönwälder Hochflächen

Lage des Natura 2000-Gebiets

Das Natura 2000-Gebiet „Schönwälder Hochflächen“ (FFH 7915-341) liegt auf den Höhen des Schwarzwald-Baar-Kreises zwischen 760 und 1047 Meter über Normal-Null. Es ist 1.722 Hektar groß und umfasst noch verhältnismäßig viele verkehrs- und siedlungsarme, relativ wenig gestörte Naturflächen.

Übersichtskarte, (pdf, 494 KB)

Charakteristik

Aus den Quellen der Hochflächen formieren sich Bäche, die durch muldenförmige, grünlandreiche Täler Richtung Donau entwässern. Die Gutach hingegen fließt durch tiefer eingeschnittene Täler nach Norden Richtung Rhein.

Die Landschaft ist durch ein struktur- und artenreiches Mosaik aus Wäldern, Wiesen, und Feuchtgebieten geprägt. Grünlandbereiche wie Bergmähwiesen und Borstgrasrasen zeichnen sich durch wenig intensive Nutzung und daher artenreiche und blumenbunte Ausprägung aus. Typisch sind die sogenannten „versteinten“ Wiesen, denen ursprünglich im Untergrund herausgewitterte Steinblöcke ein urtümliches Aussehen verleihen. Naturschutzfachlich sind die Hochmoore, Flachmoore und Übergangsmoore von großer Bedeutung.

Im Naturschutzgebiet Blindensee lädt ein Holzsteg dazu ein, durch das Hochmoor zu wandern und an dem kleinen Moorsee zu verweilen. Das Naturschutzgebiet Elzhof beherbergt neben verschiedenen Mooren auch Magerrasen und artenreiche Wirtschaftswiesen mit einer Vielzahl gefährdeter Pflanzen- und Tierarten. Im Norden des Natura 2000-Gebiets liegt das Naturschutzgebiet Laubeck-Rensberg mit seinen Wäldern und Mooren. Wald – zumeist Nadelwald – bedeckt insgesamt 46 Prozent der Fläche des Natura 2000-Gebiets Schönwälder Hochflächen.

Eindrücke aus dem Natura 2000-Gebiet