Umspannwerk an einem Bachlauf

Hochwasserschutz Oberndorf am Neckar im Bereich Umspannwerk

In Oberndorf soll entlang des Neckars im Bereich der Firma Storz Tanktechnik und des Umspannwerks des Energieversorgers Netze-BW eine Hochwasserschutzmauer zur Sicherung vor einem 100-jährlichen Hochwasser gebaut werden. Das Projekt wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt, die voraussichtliche Bauzeit beträgt ca. zwei Jahre.

Kontakt

Klaus Scholl
Außenstelle Donaueschingen
0771 8966-2738
klaus.scholl@rpf.bwl.de

Zahlen und Fakten

Baubeginn: August 2022
Geplante Fertigstellung: Ende 2023
Kosten: ca. 1,35 Mio. Euro

Termine

Damit die Bauarbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes im Sommer beginnen können, wird aktuell Gehölz entfernt.

Informationen zum Projekt

Ausgangslage

Die Hochwassergefahrenkarte des Landes zeigt, dass im Bereich Oberndorf am Neckar im Falle größerer Hochwasser mit starken innerörtlichen Überflutungen durch den Neckar zu rechnen ist. Auf Grund dieser Gefährdung hat sich die Stadt Oberndorf a.N. gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Freiburg dazu entschlossen, Lösungen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes zu entwickeln.

Ziele

Ziel ist es, den Hochwasserschutzgrad im Maßnahmenbereich des Neckars auf ein 100-jährliches Ereignis auszubauen.

Geplante Maßnahmen

Mit verschiedenen Maßnahmen soll die Hochwassersicherheit am Neckar verbessert werden. Dazu sind verschiedene Maßnahmen geplant, unter anderem zum Schutz des Umspannwerkes und des Altöltanklagers.

Das Projekt ist in zwei Bauabschnitte unterteilt. In den beiden Bauabschnitten soll in den Bereichen des Energieversorgers sowie der Tanktechnik eine Schutzmauer mit einer Gesamtlänge von ca. 250 Metern und einer Höhe von 0,6 bis 1,80 Metern gebaut werden. Ein Eingriff in das Fließgewässer ist nicht notwendig. Vor Beginn der Arbeiten ist es erforderlich, bestehende Stromversorgungserdkabel, die auf dem Gelände des Umspannwerkes verlegt sind, umzulegen. Der eigentliche Hochwasserschutz wurde auf ein 100-jährliches Hochwasserereignis ausgelegt, wobei infolge eines vertretbaren Rahmens die Mauer mit einem Klimafaktor von jetzt schon 25 Prozent Zuschlag versehen werden soll. Im Winter 2021/22 wurde bereits mit der Entfernung von Gehölz im Bereich des Baufeldes begonnen.