Löffinger Muschelkalkhochland

Lage des Natura 2000-Gebiets

Das 471 Hektar große Gebiet (FFH 8115-342) hat Anteile an der Gemeinde Friedenweiler (Ortsteil Rötenbach) und der Stadt Löffingen (Ortsteile Göschweiler, Seppenhofen, Dittishausen, Reiselfingen und Löffingen Stadt). Die Gemeinden befinden sich im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Das FFH-Gebiet erstreckt sich auf einer Höhe zwischen 767 und 884 Meter über Normalnull. Naturräumlich befindet sich der größte Teil des Gebiets im Bereich des „Alb-Wutach-Gebiets“. Kleine Anteile des NSG Rötenbacher Wiesen gehen in den Bereich des Hochschwarzwalds und gen Norden in den Bereich des Südöstlichen Schwarzwalds über. Die geologischen Verhältnisse reichen vom Grundgebirge im Westen über den Oberen Buntsandstein (mit einem drei Meter mächtigen tonigen Band, dem sogenannten Röt), nach Osten über Unteren, Mittleren zum Oberen Muschelkalk.

Übersichtskarte, (pdf)

Ihr Ansprechpartner

Gabriel Rösch
0761 208-4148
gabriel.roesch@rpf.bwl.de

Regierungspräsidium Freiburg
Abteilung 5
Referat 56
79083 Freiburg i. Br.

Charakteristik

​Kennzeichnend für den westlichen Teil des Gebiets ist ein Vegetationsmosaik aus extensiv genutzten Feuchtwiesen, Bergmähwiesen und artenreichen Niedermooren sowie Pfeifengraswiesen. Dort befinden sich regionaltypische und zum Teil sehr seltene Arten wie der Niedrigen Schwarzwurzel (Scorzonera humilis), Moor-Klee (Trifolium spadiceum) und Hartmans Segge (Carex hartmanii).

Das Vorkommen von Glazialrelikten, wie der Bleichen Weide und Shuttleworths Rohrkolben, geben Hinweise darauf, dass es im Gebiet Primärstandorte gibt, die seit der letzten Eiszeit waldfrei geblieben sind. Der Waldanteil im Gebiet ist mit 25 Hektar sehr gering.

Das Gebiet ist bedeutender Lebensraum einiger Wiesenbrüter, wie zum Beispiel dem Braunkehlchen. Die strukturreichen Feuchtwiesen werden von vielen seltenen Vögeln wie Wachtelkönig, Grauammer und Heidelerche besiedelt.

 

Unser Ziel

Mit dem Managementplan soll dieses europäische Naturerbe im „Löffinger Muschelkalkhochland“ für nachfolgende Generationen gesichert werden.

Konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels können dem Managementplan entnommen werden.

Eindrücke aus dem Natura 2000-Gebiet