Eine Naturaufnahme aus Taubergießen

Referat 53.3 Integriertes Rheinprogramm

Referatsleitung

Harald Klumpp
Ltd. Technischer Direktor
0761 208-4308
abteilung5@rpf.bwl.de

Stellvertretung

Dr. Ulrike Pfarr
Hauptkonservatorin
0761 208-4935
abteilung5@rpf.bwl.de

Unsere Aufgaben

Ziel des Integrierten Rheinprogrammes des Landes Baden- Württemberg ist es, den vor dem Oberrheinausbau vorhandenen Hochwasserschutz am Rhein unterhalb Iffezheims wiederherzustellen. Dies soll mit 13 Rückhalteräumen zwischen Weil am Rhein und Mannheim mit einem Volumen von insgesamt 167,3 Mio. Kubikmeter erreicht werden. Die Gesamtkosten des Integrierten Rheinprogramms betragen rund 1,7 Milliarden Euro (Kostenstand Januar 2019).

Derzeit stehen die Rückhalteräume Kulturwehr Kehl/Straßburg, Polder Altenheim, Polder Söllingen/Greffern, Polder Rheinschanzinsel sowie erste Teilbereiche des Rückhalteraumes Weil-Breisach mit rd. 45 Prozent des erforderlichen Gesamtvolumens einsatzbereit zur Verfügung. Die Rückhalteräume Weil-Breisach, Kulturwehr Breisach und Elzmündung befinden sich im Bau.

Die weiteren Rückhalteräume befinden sich in unterschiedlichen Planungs- und Verfahrensstadien.

Im Referat 53.3 haben wir die fachliche und finanzielle Gesamtsteuerung für alle Maßnahmen des Integrierten Rheinprogrammes inne. Diese erstreckt sich auch auf die Rückhalteräume im Regierungsbezirk Karlsruhe. 

Einen Schwerpunkt bildet dabei die Abstimmung mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, die das Programm mitfinanziert. Seit 2015 sind die aktuell in Planung bzw. im Bau befindlichen Hochwasserrückhalteräume des Integrierten Rheinprogramms zudem Teil des Nationalen Hochwasserschutzprogrammes des Bundes. Im Rahmen dieses Programmes werden prioritäre, überregional wirksame Hochwasserschutzprojekte durch finanzielle Förderung unterstützt.

Darüber hinaus sind wir verantwortlich für Planung, Bau sowie Betrieb und Unterhaltung der neun Rückhalteräume im Regierungsbezirk Freiburg.

Neben dem Integrierten Rheinprogramm werden bei uns im Referat auch die Hochwasserschutzmaßnahmen in der Schlinge Rhinau (Hochwasserschutz Rheinhausen, Sanierung HWD VI) geplant und umgesetzt.

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