Gottmadinger Eck

Lage des Natura 2000-Gebiets

Das FFH-Gebiet Gottmadinger Eck liegt in der Hegaulandschaft am Hochrhein (Landkreis Konstanz) und hat eine Größe von knapp 320 Hektar.

Übersichtskarte, (pdf, 640 KB)
 

 

Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Susanne Wolfer
0761 208-4225
susanne.wolfer@rpf.bwl.de

Regierungspräsidium Freiburg
Abteilung 5
Referat 56
79083 Freiburg i. Br.

Unter den Wäldern, die etwas mehr als die Hälfte des Gebiets bedecken, finden sich wertvolle naturnahe Waldmeisterbuchen- sowie Orchideenwälder, am Rhein auch Reste von Auwäldern. Typisch für das Offenland sind Riede und vermoorte Toteislöcher, an den warmen Steilhängen der Molasseberge finden sich orchideenreiche Kalkmagerrasen. In diesen konnten sich durch gezielte Pflegemaßnahmen seit Jahrzehnten seltene Pflanzenarten wie die Bocks-Riemenzunge oder der Ohnsporn halten und von dort weiter ausbreiten.

Als weitere Lebensräume kommen Pfeifengraswiesen, Magere Flachland-Mähwiesen, feuchte Hochstaudenfluren, Kalktuffquellen und kalkreiche Niedermoore vor. Das  FFH-Gebiet ist Lebensraum für die gefährdeten Arten Kammmolch, Sumpf-Glanzkraut und Firnisglänzendes Sichelmoos.

Im FFH-Gebiet liegen die drei Naturschutzgebiete Gailinger Berg-Böderen, Hardtseen und Grasseen.

Eindrücke aus dem Natura 2000-Gebiet