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  • Abteilung 4
    09.02.2017
    Optimierung der Anschlussstelle Hauenstein an der A 98 (Kreis Waldshut): Regierungspräsidium Freiburg informiert über den aktuellen Stand der Planungen
    Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich aktiv an der Ausgestaltung der Varianten // Ergebnisse werden in einer zweiten Veranstaltung voraussichtlich im April präsentiert

    ​Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat am Mittwoch in Albbruck (Kreis Waldshut) vier Varianten zur Optimierung der Anschlussstelle Hauenstein an der A 98 öffentlich vorgestellt. Dabei basiert die Variante A auf der vom Landkreis Waldshut, dem Regionalverband Hochrhein-Bodensee sowie der Stadt Laufenburg und der Gemeinde Albbruck vorgelegte Trassierungsvariante und unterscheidet sich grundsätzlich in der Lage, in der Tunnellänge und in der Verlagerung des nachgeordneten Verkehrs von der vom RP neu entwickelten Variante B.

    Die Variante C ist eine Optimierung der Variante B unter Berücksichtigung kommunaler Planungsaspekte. Als zusätzliche Idee liegt nun auch noch eine neue Variante D vor, die aber noch nicht Gegenstand der Machbarkeitsstudie war. Die Länge der Varianten liegt zwischen 1,2 und 2,3 Kilometern, Kosten werden auf 30 bis 50 Millionen Euro geschätzt und beinhalten Tunnel mit einer Länge zwischen 200 und 770 Metern. Mit allen Varianten wäre eine Anbindung an die A 98 und an die bestehende B 34 möglich.

    Nach der Variantenvorstellung hatten die Bürgerinnen und Bürger in der Mehrzweckhalle Albbruck die Möglichkeit, sich aktiv in den Planungsprozess einzubringen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. In einem nächsten Schritt wird das RP nun die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger aufgreifen und in einer weiteren Veranstaltung voraussichtlich im April präsentieren.

    Die Anschlussstelle Hauenstein ist aufgrund ihrer provisorischen Gestaltung, engen Kurvenradien und einem starken Gefälle eine Gefahrenstelle, weswegen der Bund das RP gebeten hatte, eine Machbarkeitsstudie für einen richtlinienkonformen und verkehrssicheren Abstieg auf die im Tal weiter verlaufende B 34 zu planen und zu untersuchen. Im Rahmen dieser Studie hatte das RP verschiedene Varianten auf technische Machbarkeit geprüft und auf dieser Grundlage vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den weiteren Planungsauftrag erhalten. Nun konnten die Varianten der Öffentlichkeit vorgestellt werden, wie es Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei einem Termin im Landratsamt Waldshut im Sommer 2016 zugesagt hatte.

    An vier Stellwänden standen Straßen- und Landschaftsplaner des RP für Fragen zur Verfügung. In erster Linie sollten aber die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit haben, Anregungen, Vorschläge und Kritik vorzubringen. In angeregten Diskussionen zeigten sich das rege Interesse und der Einsatz der Bevölkerung für eine sinnvolle Neugestaltung der Anschlussstelle. Der Waldshuter Landrat Martin Kistler bedankte sich abschließend bei den Straßenplanern des RP und den Teilnehmern der Veranstaltung. 

    Das RP wird nun die zahlreichen Anregungen und Vorschläge zusammenzufassen und prüfen. Die Ergebnisse dieser Auswertung sollen der Bevölkerung dann in einer zweiten Veranstaltung, voraussichtlich im April, in Laufenburg vorgestellt werden. Das RP wird hierzu rechtzeitig über die Presse einladen.

    Ziel dieses Prozesses ist es, in den weiteren Planungsprozess einzusteigen und eine sogenannte RE-Voruntersuchung in die Wege zu leiten. Die Varianten werden vertiefend geprüft und dann den Ministerien in Stuttgart und Bonn eine weiter zu verfolgende Lösung vorgeschlagen. Die Ministerien müssen die Pläne genehmigen, ehe das Baurecht für die Umgestaltung der Abfahrt in einem nachfolgenden Planfeststellungsverfahren geschaffen werden kann. Die Optimierung soll auf jeden Fall vor dem Ausbau der A 98 vorgezogen realisiert werden.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



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Pressereferent
Telefon  0761 208-1038
FAX: 0761 208-1006
EMail markus.adler@rpf.bwl.de

Stellvertretung


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Stellv. Pressereferent
Telefon  0761 208-1039
EMail matthias.henrich@rpf.bwl.de