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  • Abteilung 2
    12.12.2017
    Regierungspräsidium Freiburg leitet im Kreis Konstanz fünf Anhörungsverfahren für Bauvorhaben im Rahmen des Bahnhofsmodernisierungsprogramms Baden-Württemberg ein
    Offenlage der Planunterlagen ab Dienstag, 19. Dezember // Einwendungen sind bis 15. Februar möglich
     Übersichtskarte Modernisierungsprogramm Baden-Württemberg

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat im Landkreis Konstanz fünf Anhörungsverfahren für den Umbau von Bahnsteigen im Rahmen des Bahnhofsmodernisierungsprogramms Baden-Württemberg (BMP BW) eingeleitet. Die von der DB Station&Service AG geplanten Baumaßnahmen betreffen den Bahnhof Engen, den Haltepunkt Welschingen-Neuhausen (beide Stadt Engen), den Haltepunkt Mühlhausen-Ehingen (Gemeinde Mühlhausen), den Haltepunkt Böhringen-Rickelshausen (Stadt Radolfzell) und den Bahnhof Konstanz-Petershausen (Stadt Konstanz). Die Offenlage der Unterlagen startet jeweils am Dienstag, 19. Dezember, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Übersichtskarte Modernisierungsprogramm Baden-Württemberg

    Die bestehenden Bahnhöfe und Haltepunkte auf der Bahnstrecke des Schienenpersonennahverkehr Seehas sollen modernisiert werden. Dabei werden insbesondere die Bahnsteige standardmäßig auf 55 cm über Schienenoberkante erhöht. Ziel ist es, einen barrierefreien Zugang der Reisenden zu den Zügen zu ermöglichen. Im Zuge dessen ist vorgesehen, die Bahnsteigausstattung (z.B. Wetterschutzanlagen, Bahnsteigmobiliar, Beschilderung, Radabstellanlagen und Blindenleitsystem) anzupassen oder zu erneuern. Da die wesentlichen Bauarbeiten in nächtlichen Sperrpausen vom Gleis aus durchgeführt werden sollen, bleibt der Bahnbetrieb tagsüber weitestgehend unbeeinträchtigt.

    Das Regierungspräsidium Freiburg ist für die Verfahren zuständige Anhörungsbehörde. Planfeststellungsbehörde ist das Eisenbahn-Bundesamt. Die zu genehmigenden Planunterlagen liegen zeitgleich von Dienstag, 19. Dezember bis Donnerstag, 1. Februar  in Engen, Mühlhausen, Radolfzell und Konstanz zur Einsicht aus. Der Zeitraum wurde aufgrund der Ferienzeit über die gesetzlich vorgesehene Frist von einem Monat hinaus verlängert. In jeder Gemeinde sind nur diejenigen Unterlagen der auf dem jeweiligen Gemeindegebiet geplanten Bauvorhaben einsehbar.

    Die Gemeinden werden die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen. Dabei werden sie auch die Räumlichkeiten und die Öffnungszeiten mitteilen und über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informieren. Die Offenlage dient dazu, Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Pläne zu geben. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das heißt bis zum 15. Februar (Eingang) Einwendungen erheben.

    Die Unterlagen können ab dem 19. Dezember auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen werden.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



Markus Adler
Pressereferent
Telefon  0761 208-1038
FAX: 0761 208-1006
EMail markus.adler@rpf.bwl.de

Stellvertretung


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Stellv. Pressereferent
Telefon  0761 208-1039
EMail matthias.henrich@rpf.bwl.de