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  • Abteilung 5
    15.12.2017
    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht übergibt an Albbrucks Bürgermeister Stefan Kaiser einen Förderbescheid für den Anschluss des Albbrucker Ortsteils Kiesenbach an das öffentliche Abwassernetz
    Land Baden-Württemberg bezuschusst mit 729.000 Euro ungefähr 700 Meter lange Abwasserleitung / Bislang wurden die Abwässer durch Kleinkläranlagen gereinigt und teilweise mit der Jauche auf heimischen Äckern entsorgt

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht hat am heutigen Freitag (15. Dezember)  den Förderbescheid für den Bau eines Schmutz- und Regenwasserkanals im Albbrucker Ortsteil Kiesenbach (Kreis Waldshut) in Höhe von knapp 729.000 Euro an Bürgermeister Stefan Kaiser übergeben. Damit werden die bisher nicht an das öffentliche Kanalnetz angeschlossenen Häuser und Höfe in der Kiesenbacher Straße vernetzt.

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Das Land unterstützt gezielt Gemeinden im Ländlichen Raum im Regierungsbezirk bei der Verbesserung der Infrastruktur. Die ländlichen Kommunen haben wegen ihrer flächenhaften Ausdehnung oft höhere Aufwendungen als Kommunen in Ballungsgebieten. Deshalb bezuschusst das Land diese 700 Meter lange Abwasserleitung mit einem Fördersatz von rund 72 Prozent, um die Entsorgung an die heutigen technischen Anforderungen anzugleichen.“

    „In Zeiten knapper Kassen gestaltet sich die Daseinsvorsorge insbesondere für Kommunen im ländlichen Raum zunehmend schwieriger“, ergänzte Umweltminister Franz Untersteller. Es sei daher wichtig, dass das Land den Kommunen bei der Erfüllung dieser Aufgabe finanziell unter die Arme greife. „Wir stellen den Städten und Gemeinden dieses Jahr rund 50 Millionen Euro zur Verfügung, damit sie ihr Abwasser effizienter und umweltverträglicher beseitigen können“, so Untersteller weiter.

    Bislang sind die entlang der Kiesenbacher Straße liegenden Häuser und Höfe nicht an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen. Das in den Anwesen anfallende Abwasser wird durch mechanische Kleinkläranlagen gereinigt. Das entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen, zumal das häusliche Abwasser teilweise gemeinsam mit der tierischen Jauche noch auf eigenen Ackerflächen entsorgt wird. Zukünftig soll das Abwasser über Kanäle zur zentralen Kläranlage in Albbruck geleitet werden.

    Die erste Erschließung von bisher noch nicht versorgten Ortsteilen und Weilern im Ländlichen Raum habe für das Land Baden-Württemberg Priorität und bilde einen landespolitischen Förderschwerpunkt, betonte Klemens Ficht bei seinem Besuch in Albbruck, das bereits zum wiederholten Mal in den Genuss einer Landesförderung im Wasserversorgungs- und Abwasserbereich kommt. „Mit dieser Investition von insgesamt 1,11 Millionen Euro können wasserwirtschaftliche Missstände beseitigt und die Anwesen zukunftssicher an das öffentliche Netz angeschlossen werden“, sagte Ficht.

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