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  • Abteilung 1
    08.01.2018
    Freiburger Regierungspräsidentin empfängt Trachtenträgerinnen und Trachtenträger im Basler Hof
    Bärbel Schäfer: „Ich empfinde große Verantwortung, daran mitzuwirken, den Menschen verloren gegangenes Vertrauen in Politik und Verwaltung zurückzugeben“

    Die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am heutigen Montag (8. Januar) Trachtenträgerinnen und Trachtenträger in ihrem Amtssitz im Basler Hof in Freiburg empfangen. Die Gruppen kamen aus dem gesamten Gebiet des Bunds „Heimat und Volksleben“, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten von „Heimat und Volksleben“, Alfred Vonarb, überbrachten die Trachtengruppen und Bürgerwehren aus dem Regierungsbezirk, aus dem Elsass und der Schweiz der Regierungspräsidentin ihre guten Wünsche zum neuen Jahr.

    Bärbel Schäfer sagte in ihrem Grußwort: „Ich für meinen Teil empfinde große Verantwortung, daran mitzuwirken, den Menschen verloren gegangenes Vertrauen zurückzugeben. Wir wollen Ihnen zeigen, dass sie der Politik und der Verwaltung vertrauen dürfen.“ Dies müsse man jeden Tag im Kleinen und Konkreten unter Beweis stellen. „Wir können als Regierungspräsidium unsere Aufgaben und unsere Arbeit transparent und nachvollziehbar machen. Wir können erklären und deutlich machen, dass  und wie wir in der Verantwortung für die Region stehen. Das tun wir nicht nur vom grünen Tisch herab und nicht nur online, sondern, in dem wir hinausgehen, zuhören und erklären. Was nicht immer einfach ist“, führte die Regierungspräsidentin aus.

    Auch 2018 arbeiteten alle daran, die Region nachhaltig weiterzuentwickeln - zum Wohle der hier lebenden Menschen. Als wichtige Themen nannte Schäfer den Ausbau der Infrastruktur bei Straßen und Schienen, die Stärkung der erneuerbaren Energien und weitere Fortschritte im Biosphärengebiet Schwarzwald. „Ich möchte die Menschen dazu ermuntern, in allen Bereichen mit uns zusammen an der Entwicklung unserer Region mitzuwirken, und ihre Lebensverhältnisse mitzugestalten. Dies erfordert einen demokratischen Diskurs und den Mut, Verantwortung zu übernehmen“, so Schäfer. Sie freue sich daher, den Diskurs um Heimat, Identität und Zukunftsfähigkeit mit den Heimattagen Baden-Württemberg 2018 fortführen zu können.

    Waldkirch werde mit über 200 geplanten Veranstaltungen ein sympathischer und beeindruckender Gastgeber sein. Der Landeszuschuss für die Heimattage konnte auf 200.000 Euro erhöht werden, erläuterte die Regierungspräsidentin. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Alemannische Heimat sei eine Podiumsdiskussion zum Thema „Echt Schwarzwald – Heimatpflege zwischen Tradition, Marketing und Kunst“ geplant, sagte Schäfer. Wie wichtig und auch erfolgreich ein kreativer Austausch dazu sei, habe der Workshop Ende 2017 zu „Zukunft der Heimatpflege – Leistungsfähigkeit der Vereine erhalten“ gezeigt. Das RP möchte die Vereine und Verbände der Heimatpflege nicht nur mit Fördermitteln unterstützen, sondern auch konzeptionell bei der Bewältigung der Herausforderung des demographischen Wandels und des Generationswechsels. 

    Aus der Ortenau waren Gruppe aus Ohlsbach, Friesenheim, Kappelrodeck, Sasbachwalden und Ottenhöfen gekommen. Der Bereich Bodensee-Linzgau-Hegau ist durch eine Gruppe aus Allensbach vertreten, aus dem Kreis Waldshut waren Abordnungen der Gruppe „Alt Hotzenwald“ Rickenbach und der Trachtenkapelle Hartschwand-Rotzingen erschienen. Vorgestellt wurden die Gruppen durch die Geschäftsführerin von „Heimat und Volksleben“ Ursula Hülse. Die Bürgerwehren waren durch die Gruppen aus der Stadt Bretten, die historische Freiburger Bürgerwehr, die Bürgerwehr Gengenbach und die historische Bürgerwehr Waldkirch repräsentiert. Aus dem Trachtengau Schwarzwald waren die Gruppen Bad Herrenalb und Rottweil erschienen. Die Trachtenträgerinnen und Trachtenträger aus der Schweiz reisten aus dem Kanton Basel-Stadt und von der Kantonalen Trachtenvereinigung Baselland an. Der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald schickte Gruppen aus Auggen, March und Ihrungen, vom Kreis Lörrach war eine Abordnung aus Todtnauberg nach Freiburg gefahren. Weitere Gäste kamen aus dem Elsass, vom Heimatverein Schönwald im Schwarzwald-Baar-Kreis und aus Freiamt-Ottoschwanden im Kreis Emmendingen. Musikalisch hielt der Verein „Harmonie“ aus dem Acherner Ortsteil Wagshurst in der Ortenau alle Anwesenden in Stimmung.

    Hinweis für die Redaktionen:

    Fotos der Veranstaltung finden Sie unter diesem Link: 

    Im beigefügten Programm (pdf) finden Sie die Reihenfolge der Trachtengruppen. Sie müssen die Bilder in der Rubrike „Sortieren nach“ nach „Name A - Z“ sortieren.

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