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  • Abteilung 5
    21.03.2018
    Regierungspräsidium Freiburg informiert über öffentliche Beteiligung zum Managementplan für Natura-2000-Gebiet „Schwarzwald zwischen Kenzingen und Waldkirch“ ab 26. März
    Stellungnahmen können bis zum 4. Mai berücksichtigt werden // Unabhängig vom landesweit laufenden FFH-Verordnungsverfahren

    Das Regierungspräsidium Freiburg informiert über die öffentliche Beteiligung  zum Managementplan für das Natura-2000-Gebiet „Schwarzwald zwischen Kenzingen und Waldkirch“, der zwischen dem 26. März und dem 4. Mai online eingesehen werden kann. Bis zum 4. Mai können Betroffene eine Stellungnahme dazu abgeben, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Als wesentliche Grundlage zur Sicherung der biologischen Vielfalt in Europa wird aktuell für das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) „Schwarzwald zwischen Kenzingen und Waldkirch“ ein Natura 2000-Managementplan erarbeitet. Mittlerweile sind die Vorkommen der europäisch geschützten Arten und Lebensraumtypen erfasst. Diese werden zusammen mit Maßnahmenempfehlungen sowohl textlich als auch auf Karten im Managementplan dargestellt.

    Im FFH-Gebiet spielen unter anderem weitläufige Hainsimsen- und Waldmeister-Buchenwälder sowie Fließgewässer eine Rolle. Kleinräumig sind auch Lebensräume, die durch die traditionelle Landbewirtschaftung entstanden sind, von Bedeutung: Magere Flachland-Mähwiesen und Kalk-Magerrasen. Das FFH-Gebiet ist zudem Lebensstätte für zahlreiche gefährdete Arten, beispielsweise für Gelbbauchunke, Dohlenkrebs und Bechsteinfledermaus.

    Im Rahmen des Managementplanverfahrens (MaP-Verfahren) sollen die aktuellen Nutzungsziele mit den Naturschutzzielen in Einklang gebracht und mögliche Konflikte gemeinsam gelöst werden. Hierfür besteht die Möglichkeit, den Planentwurf online einzusehen und eine Stellungnahme abzugeben. 

    Fragen, Anregungen und Stellungnahmen zum Natura 2000-Managementplan können schriftlich an das Regierungspräsidium Freiburg, Referat 56, Carolin Hendel, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg oder per E-Mail an carolin.hendel@rpf.bwl.de. gerichtet werden.

    Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sich diese beziehen. Hilfreich ist hier – soweit bekannt – die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt. Stellungnahmen können bis zum 4. Mai berücksichtigt werden.

    Die öffentliche Auslegung zum unabhängig vom MaP-Verfahren durchgeführten landesweiten FFH-Verordnungsverfahren erfolgt in der Zeit vom 9 April bis zum 8. Juni. Informationen zu Inhalt und Ablauf dieses Verfahrens sowie zur Möglichkeit der Stellungnahme gibt es unter www.rp-freiburg.de und www.ffh-bw.de. Sofern die Betroffenen in Ihrer Stellungnahme auf den Verlauf der Außengrenze des FFH-Gebiets „Schwarzwald zwischen Kenzingen und Waldkirch“ oder auf die Erhaltungsziele eingehen, ist die Stellungnahme in beide Verfahren (Managementplan und FFH-Verordnung) einzubringen.

    Die Unterlagen (vollständiger, umfangreicher Planentwurf mit Text und Karten) stehen auf der Homepage der LUBW zur Verfügung unter dem Direktlink:
    https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/map-aktuelle-auslegung

     

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
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79083 Freiburg



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FAX: 0761 208-1006
EMail markus.adler@rpf.bwl.de

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Stellv. Pressereferent
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