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  • Abteilung 5
    12.04.2018
    Gemeinsames Wegekonzept für die Wutachregion
    Regierungspräsidium, Kreise und Kommunen bringen die Erarbeitung eines einheitlichen Gesamtwegekonzepts für die Wutachregion auf den Weg // Zuschlag geht an ein externes Fachbüro

    Die Wutachschlucht bekommt ein einheitliches, kreisübergreifendes Rundwegekonzept: Diese Idee aus der Zukunftswerkstatt „Zukunft Naturraum Wutachschlucht“ von vor vier Jahren wird jetzt Realität. Dank der Finanzierung des Landes Baden-Württemberg (70 Prozent) sowie der Kreise und Kommunen (zusammen 30 Prozent) sind die Beteiligten diesem Wunsch einen großen Schritt näher gekommen. Ein professionelles externes Büro hat den Auftrag für ein anspruchsvolles Wegekonzept mit einem umfangreichen Beteiligungsprozess erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Damit ziehen drei Landkreise (Breisgau-Hochschwarzwald, Waldshut und Schwarzwald-Baar-Kreis) und neun Gemeinden rund um die Naturschutzgebiete Wutachschlucht und Wutachflühen an einem Strang. Sie alle wollen gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Freiburg dafür sorgen, dass besucherfreundliche, einheitlich beschilderte Rundwanderwege die Schluchten künftig besser mit den umgebenden Hochlagen und den Ortschaften verbinden und über den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erschließen. In den Randgebieten und Hochlagen um die Naturschutzgebiete sollen attraktive Wanderangebote entstehen.

    Schirmherr und Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Der Naturraum Wutachschlucht ist nicht nur eine beliebte Ferienregion, sondern mit den Naturschutz- und Natura 2000-Gebieten auch ein wichtiger ‚Hotspot‘ für die Erhaltung der Artenvielfalt in Deutschland. Mit dem Wegekonzept werden wir auf die Bedürfnisse von Zielgruppen wie ‚Familien mit Älteren und Kindern, Genuss- und Sportwanderer‘ eingehen können. Dabei sollen die Interessen des Naturschutzes nicht vernachlässigt werden.“

    Mit der Erarbeitung des gemeinsamen Wegekonzepts (Gesamtkosten knapp 70.000 Euro) hat das Regierungspräsidium Freiburg in enger Abstimmung mit dem „Forum Zukunft Naturraum Wutachschlucht“ (siehe Stichwort) das Büro „Tour Konzept“ aus Schonach (Schwarzwald-Baar-Kreis) beauftragt. Dieses hat im März die Arbeit aufgenommen und wird sich als erstes mit den Gemeinden in Verbindung setzen. Das Wegekonzept mit hohen Qualitätsansprüchen (angedacht sind unter anderem sogenannte „Premiumwege“ gemäß den Qualitätskriterien des deutschen Wanderverbands) soll als Beteiligungsprojekt in umfangreichen Abstimmungsprozessen entwickelt und bereits im Oktober 2018 abgeschlossen sein. Klemens Ficht: „Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, in der Wutachregion schon 2019 besucherfreundliche, einheitlich beschilderte Rundwege mit bislang eher unbemerkten Glanzlichtern anbieten zu können.“

    Eng begleitet wird die Erstellung des Wegekonzepts durch einen bereits in der Zukunftswerkstatt gegründeten Arbeitskreis unter dem Vorsitz des Reiselfinger Ortsvorstehers Martin Lauble. Die rund zwölf mitwirkenden Vertreterinnen und Vertreter von verschiedenen Kommunen, Verwaltungen und Vereinen haben sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Wanderwegesituation rund um die Schluchten befasst und wichtige Vorarbeiten geleistet. „Wir sind sehr froh, dass das Regierungspräsidium Freiburg jetzt die Initiative ergriffen hat, damit die Wanderwege in unserer schönen Ferienregion rund um die Schlucht künftig besucherfreundlich aus einem Guss präsentiert werden können“, freut sich der Arbeitskreisvorsitzende Martin Lauble. 

    Das Forum „Zukunft Naturraum Wutachschlucht“ entstand nach zwei Zukunftswerkstätten, die im September 2013 und im Januar 2014 in Löffingen-Bachheim durchgeführt wurden. Unter der Schirmherrschaft von Regierungsvizepräsident Klemens Ficht treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Landkreise, Kommunen, Verbände und der Landesverwaltung regelmäßig, um den Fortschritt der in der Zukunftswerkstatt erarbeiteten Projekte im Sinne eines gemeinschaftlich verabschiedeten Leitbilds zu begleiten.

    Mit dem Leitbild soll eine neue Balance zwischen den Bedürfnissen der Menschen wie Landnutzung, Tourismus und Naturschutz geschaffen werden. Gute Kommunikation, Kooperation und vertrauensvolle Zusammenarbeit „im Geiste von Bachheim“ bilden dafür die Grundlage.

Pressestelle


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Pressestelle
79083 Freiburg



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