Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Freiburg »Pressemitteilung
Startseite des Internetauftritts des Regierungspräsidiums Freiburg

Schnellstart

  • Abteilung 5
    09.05.2018
    Regierungspräsidium Freiburg unterstützt den zweiten Abschnitt der Erweiterung der Kläranlage in Heppenschwand in der Gemeinde Höchenschwand (Kreis Waldshut) mit rund 600.000 Euro
    Zuwendungsbescheid des Landes ist der Gemeinde übersandt worden // Bau eines Kombibeckens, einer Einhausung und eines Schlammstapelbehälters geplant

    Das Regierungspräsidium Freiburg unterstützt den zweiten Abschnitt der Erweiterung der Kläranlage in Heppenschwand in der Gemeinde Höchenschwand (Kreis Waldshut) mit rund 600.000 Euro. Das geht aus einem Zuwendungsbescheid hervor, den das Regierungspräsidium Freiburg bereits vor einigen Tagen der Gemeinde übersandt hat, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Höchenschwand investiert in die Erweiterung der Kläranlage insgesamt rund 1,445 Millionen Euro.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Der Ausbau der Infrastruktur im Ländlichen Raum ist ein wichtiges Anliegen im Regierungsbezirk Freiburg. Insbesondere im Abwasserbereich sind hier Investitionen in eine bessere Technik zur Verbesserung der Umweltbilanz ein guter Grund, dass wir die Erweiterung der Kläranlage mit mehr als 41 Prozent unterstützen. Ich freue mich, dass damit ein wesentlicher Teil des Gesamtkonzeptes zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Abwasserbeseitigung in Höchenschwand erfolgreich umgesetzt werden kann. Nach dem Kläranlagenausbau ist außerdem die Einleitsituation in das Aubächle optimiert, und es stehen genügend Reserven für die zukünftige Entwicklung der Ortsteile zur Verfügung.“

    Höchenschwand betreibt für insgesamt fünf Ortsteile eine zentrale Kläranlage in Heppenschwand, die in das Aubächle einleitet. Diese ist seit 34 Jahren in Betrieb und stößt damit an ihre Belastungsgrenze. Insbesondere im Winter gibt es Schwierigkeiten, geforderte Ablaufwerte einzuhalten. Bei einer Untersuchung zur Leistungsfähigkeit der Kläranlage kam heraus, dass ein Anschluss an eine größere Kläranlage aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist.

    Das Landratsamt Waldshut hat in seiner wasserrechtlichen Erlaubnis daher festgelegt, dass die Kläranlage Heppenschwand erweitert werden muss. 2017 wurde bereits ein neues Puffer- und Regenüberlaufbecken gebaut – von 430.000 Euro konnten rund 116.000 Euro vom Land zur Verfügung gestellt werden. Im zweiten Abschnitt geht es nun um den Bau eines Kombibeckens (Belebungs- und Nachklärbecken) sowie eines Schlammstapelbehälters. Weiterhin wird die Belüftung so umgerüstet, dass gezielt Stickstoff eliminiert werden kann.

    Um auch im Winter einen gesicherten Betrieb zu ermöglichen, ist eine Einhausung des Kombibeckens geplant. Der Klärschlamm soll künftig vor Ort entwässert werden, sodass ein größerer Schlammstapelbehälter vonnöten ist. Da die Fördermittel begrenzt sind, muss der zweite Abschnitt in zwei Bauabschnitte aufgeteilt werden. Im ersten Teil baut die Gemeinde nun Kombibecken plus Schlammstapelbehälter und Einhausung, lässt aber die technische Ausstattung zunächst weg. 

    Insgesamt hat die Gemeinde Höchenschwand danach noch weitere Hausaufgaben zu machen, wenn sie ihre Abwasserbeseitigung zukunftssicher gestalten möchte. Zur Umsetzung des Gesamtkonzepts sind nach Abschluss der Erweiterung der Kläranlage noch weitere Schritte nötig – wie zum Beispiel die Reduzierung des Fremdwasserzuflusses.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



Markus Adler
Pressereferent
Telefon  0761 208-1038
FAX: 0761 208-1006
EMail markus.adler@rpf.bwl.de

Stellvertretung


Matthias Henrich
Stellv. Pressereferent
Telefon  0761 208-1039
EMail matthias.henrich@rpf.bwl.de