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  • Abteilung 5
    07.06.2018
    Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer weihen am Dienstag, 19. Juni Einlassbauwerk am Rückhalteraum Elzmündung in Kappel-Grafenhausen (Ortenaukreis) ein
    Bürgerinnen und Bürger aus Rhinau, Kappel-Grafenhausen und Schwanau sind ebenfalls eingeladen // Fischpass geht feierlich in Betrieb

    Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer weihen mit der offiziellen Inbetriebnahme des Fischpasses gemeinsam das zentrale Einlassbauwerk des Rückhalteraums Elzmündung bei Kappel-Grafenhausen (Ortenaukreis) ein. Das Regierungspräsidium Freiburg lädt alle Bürgerinnen und Bürger von Rhinau, Kappel-Grafenhausen und Schwanau herzlich zu dieser Feier am Dienstag, 19. Juni, ab 13.30 Uhr in der Nähe der Rheinfähre Rhinau/Kappel-Grafenhausen ein.

    Neben den Festreden von Minister Franz Untersteller und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer werden auch der Bürgermeister von Rhinau Jean-Paul Roth als Vertreter der französischen Gemeinde, Bürgermeister Jochen Paleit aus Kappel-Grafenhausen als Vertreter der deutschen Gemeinden, der erste Landesbeamte Dr. Nikolas Stoermer für das Landratsamt Ortenaukreis sowie Hermann Poppen von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ihre Grußworte überbringen.

    Im Anschluss wird der Fischpass feierlich in Betrieb genommen. Fische und Kleinlebewesen können dann über den durchströmten Pass wieder zwischen den Altrheingewässern und dem Rhein wandern. Anschließend besteht bei einem Stehempfang die Möglichkeit zum grenzüberschreitenden Austausch.

    Der genaue Veranstaltungsort befindet sich auf Rhinauer Gemeindegebiet am deutschen Rheinufer - etwa 150 Meter nördlich der Anlegestelle der Rheinfähre „Rhénanus“, die Rhinau im Elsass und Kappel-Grafenhausen verbindet.

    Weitere Informationen: Das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg, mit dem umweltverträglicher Hochwasserschutz erreicht und die Auen renaturiert werden sollen. Das IRP basiert auf einer 1982 geschlossenen Vereinbarung zwischen Deutschland und Frankreich. Auf ehemaligen Überflutungsflächen sind zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Rückhalteräume erforderlich. 

    D
    er Hochwasserrückhalteraum Elzmündung ist ein wesentlicher Bestandteil für den Hochwasserschutz am Oberrhein. Er trägt dazu bei, dass bei einem Hochwasserereignis der Schutz der Menschen und Infrastruktur nördlich von Iffezheim wieder so hergestellt wird, wie er vor dem Bau der Staustufen bestanden hat.

    Mit dem Hochwasserrückhalteraum Elzmündung können bei einer maximalen Überflutungsfläche von 469 Hektar insgesamt 5,3 Millionen Kubikmeter Hochwasser zurückgehalten werden.
     

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Regierungspräsidium Freiburg
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