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  • Abteilung 4
    29.06.2018
    Schweizer Bundesamt für Straßen ertüchtigt und erweitert Schweizer Autobahnen im Grenzgebiet
    Bei der Informationsveranstaltung in Rheinfelden stellen Schweizer und Deutsche Behörden Pläne vor // Verkehrslenkende Maßnahmen mit Auswirkungen auf A 98 und A 861

    Das schweizerische Bundesamt für Straßen (ASTRA) plant unter dem Projektnamen „Erhaltungsprojekt Osttangente Basel“ in den kommenden Jahren umfangreiche Sanierungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen auf den grenznahen Autobahnen A2 und A3. Auf Einladung des Regierungspräsidiums (RP) Freiburg hat die Schweizer Behörde gestern Abend (Mittwoch, 27. Juni) die umfangreichen Pläne vorgestellt. 

    Wie Richard Kocherhans vom ASTRA im Bürgersaal in Rheinfelden berichtete, ist das Hochleistungssystem der Straßen im Raum Basel in Spitzenstunden regelmäßig überlastet. Die Sanierung und der Ausbau der grenznahen Autobahnen seien deshalb dringend notwendig. Unter anderem umfasse das gesamte Sanierungsprojekt elf Brücken, die in Etappen saniert werden sollen. Bereits ab August dieses Jahres 2018 soll mit der Sanierung der Autobahngrenzbrücke Weil am Rhein/Basel begonnen werden. Diese und weitere Instandsetzungsmaßnahmen der Basler Stadtautobahn A2 werden bis voraussichtlich 2025 ausgeführt. 

    Darüber hinaus ist geplant, in den Folgejahren die Engpässe auf der A2 zu beseitigen. Als besonders bedeutsame und aufwändige Maßnah­me nannte Richard Kocherhans  hier den Bau des sogenannten Rheintunnels unter Basel sowie den achtspurigen Ausbau der A2 zwi­schen Hagnau und Augst. Beide Projekte sollen im Jahr 2039 abgeschlossen sein. 

    Der ASTRA-Vertreter führte weiter aus, dass die gesamte Bauabwicklung der geplanten Projekte vollständig unter Verkehr erfolgen soll. Das bedeute, dass die bislang vorhandene Anzahl der Fahrstreifen auf der Autobahn erhalten bleiben müssen.

    Jedoch werde es durch die Straßenbaumaßnahmen auf der Schweizer Seite für die Verkehrsabwicklung im Dreiländereck zwangsläufig zu Beeinträchtigungen und Verkehrsverlagerungen kommen, da die Fahrstreifen bauablaufbedingt eingeengt werden müssen.

    Zu Verkehrsverlagerungen werde es auch auf deutscher Seite kommen: A 98 und A 861 sind vom Schweizer Vorhabenträger in begrenztem Umfang als Ausweichstrecke eingeplant worden. Das Verlagerungspotenzial, welches die Schweizer Fachleute mithilfe einer Verkehrsstudie mit  4000 Fahrzeugen pro Tag veranschlagt haben, soll überwiegend aus Pkw-Verkehr bestehen. Von einer wesentlichen Verlagerung des Lkw-Verkehrs werde nicht ausgegangen. 

    Um die Verkehrsbeeinträchtigungen in einem begrenzten Rahmen zu halten sind sowohl auf deutscher als auch auf Schweizer Seite flankierende Maßnahmen vorgesehen, Insbesondere im Bereich der Grenzzollanlage Rheinfelden sollen Verbesserungen bei der Verkehrssteuerung im Lkw-Zollhof sowie in der Beschilderung und Verkehrsführung zur Verkehrsbewältigung beitragen. 

    Schweizer und deutsche Behörden zeigten sich einig, dass bei Bedarf ein Runder Tisch mit den politischen und regionalen Vertretern, Vertretern der Wirtschaft und der Fachleute der zuständigen Behörden unter Einbeziehung des ASTRA eingerichtet wird, um Möglichkeiten für eine Nachjustierung auszuloten.

    Wichtige Informationen zum Projekt Osttangente Basel finden Sie hier:

    www.ep-osttangente.ch/
     

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