Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Freiburg »Pressemitteilung
Startseite des Internetauftritts des Regierungspräsidiums Freiburg

Schnellstart

  • Abteilung 5
    29.06.2018
    Neue Erkenntnisse zu Arsen in den Böden – Einfachere Entsorgung für natürlich belasteten Erdaushub
    Regierungspräsidium Freiburg und die Landratsämter Waldshut, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis informieren in einem Merkblatt über natürlich bedingt höhere Schadstoffgehalte in den Böden der drei Landkreise
     Fachausschuss Naturschutz (Bild: RPF)

    Das Regierungspräsidium Freiburg und die drei Landratsämter Waldshut, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis haben ein Merkblatt herausgegeben, in dem Handlungsempfehlungen zu natürlich erhöhten Schadstoffgehalten im Boden in den drei Landkreisen zusammengefasst sind. Darin gibt es auch Hinweise, wie mit dem sogenannten geogen belastetem Material umgegangen werden soll, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Geologie in den betroffenen Landkreisen Rottweil, Waldshut und im Schwarzwald-Baar-Kreis ist sehr vielfältig. Darunter befinden sich auch geologische Schichten und Gesteine, die von Natur aus erhöhte Arsen- und Schwermetallgehalte enthalten. Wie in den Gesteinen, können auch in den Böden höhere Gehalte an Arsen und Schwermetalle zu finden sein.

    D
    ie genannten Landkreise haben deshalb zusammen mit dem Regierungspräsidium Freiburg, der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) und dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) beim Regierungspräsidium Freiburg ein Projekt zur systematischen Untersuchung der Böden verschiedener geologischer Schichten eingeleitet. Das Projekt wurde vom Umweltministerium Baden-Württemberg finanziert. Die Untersuchung zur systematischen Untersuchung der Böden verschiedener geologischer Schichten in den drei Landkreisen wurde 2017 abgeschlossen. Anhand der Untersuchungsbefunde wurde vom Ingenieurbüro ahu AG ein Bericht mit Karten erstellt, die darstellen, in welchen Gebieten höhere Arsen- und Schwermetallgehalte zu erwarten sind. Darauf basierend wurden Empfehlungen zu Anwendungsbereichen erarbeitet, die in einem Merkblatt zusammengefasst wurden.

    Das Merkblatt gibt Hinweise zur möglichen Verwertung und Entsorgung des anfallenden geogen belasteten Materials. Für den Anwendungsbereich Bebauung finden sich Angaben zur Bewertung für den Pfad Boden-Mensch, um sicherzustellen, dass von erhöhten Schadstoffgehalten keine Gefahren für Bewohner oder Flächennutzer ausgehen. Für den Anwendungsbereich landwirtschaftliche Nutzung enthält das Merkblatt enthält Empfehlungen zur sicheren Erzeugung von Futter- und Lebensmittel sowie Bewirtschaftungs- und Nutzungsempfehlungen bei der landwirtschaftlichen Nutzung.

    Auf Grundlage des Berichtes und des Merkblattes fanden in den drei Landkreisen am 28. und 29. Juni Infoveranstaltungen für die betroffene Öffentlichkeit statt (hierzu zählen insbesondere die betroffenen Gemeinden, Planer und Tiefbauer, aber auch Verbände und Behörden) statt. Dabei ging es darum, über die Ergebnisse zu informieren und Handlungsempfehlungen zu geben. Das Merkblatt und weitere Kartengrundlagen sind auf den Internetseiten der drei Landratsämter ab Juli verfügbar.(www.landkreis-waldshut.de ; www.landkreis-rottweil.de, www.schwarzwald-baar-kreis.de


    Foto: Broschüre (Titelseite)
    Foto: Probenahme

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



Markus Adler
Pressereferent
Telefon  0761 208-1038
FAX: 0761 208-1006
EMail markus.adler@rpf.bwl.de

Stellvertretung


Matthias Henrich
Stellv. Pressereferent
Telefon  0761 208-1039
EMail matthias.henrich@rpf.bwl.de