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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    09.05.2019
    „Rettet die Wildbienen“ - Workshop zum Bau von Insektenhotels am Samstag, 18. Mai in Fröhnd (Kreis Lörrach)
    Kooperation der Gemeinde Fröhnd mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald
     Foto: Kundschaft fürs Insektenhotel – neben Wildbienen freuen sich auch  Schwebfliegen und andere Insekten über Nisthilfen. Foto: Vera Noy

    Durch den alarmierenden Bericht des Weltbiodiversitätsrats war das weltweite Artensterben diese Woche in aller Munde. Die Gemeinde Fröhnd leistet in Kooperation mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt: Im Rahmen der Pflanzentauschbörse am Samstag, 18. Mai, findet ein Workshop zum Bau von Insektenhotels statt. Teilnehmen können alle Interessierten, auch Familien mit Kindern. Los geht’s um 11 Uhr an der Gemeindehalle Fröhnd. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Geleitet wird der Workshop von Rainer Sacker aus Müllheim, der in der Region schon unzählige Nisthilfen für Bildbienen und andere Insekten gebaut hat. Die Insektenhotels werden aus Naturmaterialien konstruiert, so dass jedes ein individuelles Design hat und kunstvoll aussieht. Ziel ist es, drei große Insektenhotels zu errichten, die in der Gemeinde Fröhnd aufgestellt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Ideen und Tipps nach Hause mitnehmen, um dort ihre eigenen Hotels zu bauen.

    „Bei dem Workshop wollen wir auch Wissen über die Lebensweise und die Bedeutung von Wildbienen für unser Ökosystem vermitteln“, so Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets. In Deutschland gibt es rund 500 Wildbienenarten, die einen großen Beitrag zur Bestäubung von Blüten und damit zum Erhalt unserer Nahrungsgrundlage leisten. „Es wäre wunderbar, wenn viele engagierte Bürgerinnen und Bürger das Angebot nutzen, um sich anschließend aktiv für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge einzusetzen“, ergänzt Tanja Steinebrunner, Bürgermeisterin von Fröhnd. Dazu reiche schon ein Vorgarten oder Balkon: „Augenweide für den Menschen und nahrhafte Bienenweiden sind keine Gegensätze, sondern lassen sich bestens vereinbaren.“

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