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  • Abteilung 4
    19.07.2019
    Planungen der zweiten Gauchachtalbrücke schreiten voran
    Regierungspräsidium informiert Kommunen über aktuellen Stand
     Visualisierung Gauachtalbrücke

    Unter der Überschrift: „erst digital, dann real bauen“ hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die Bürgermeister und Ortsvorsteher der vom Bau betroffenen Gemeinden am Freitag, 19. Juli, in der Außenstelle Donaueschingen über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen beim Neubau der zweiten Gauchachtalbrücke informiert.

    Mit dem demnächst anstehenden Abschluss der Entwurfsphase lägen nun alle relevanten Informationen in hoher Detaillierung vor, um die für das Projekt erforderlichen Genehmigungsläufe in der zweiten Jahreshälfte angehen zu können. Bei weiterem reibungslosem Verlauf werden die Ausschreibung der Hauptarbeiten 2020 und ein Baubeginn 2021 angestrebt, so das RP.

    Neben der komplexen Bearbeitung der ingenieurfachlichen Themen für den Bau der rund 800 Meter langen geschwungenen Stahlverbundkonstruktion über zehn Felder mit bis zu 100 Meter Spannweite stand in den vergangenen Monaten vor allem die Bearbeitung der anspruchsvollen nachturschutzfachlichen Fragestellungen im Fokus. Geschützte Arten, geologische Schwierigkeiten und eine zu erwartende intensive Bauphase in der sensiblen Umgebung des Gauchachtals im Hochschwarzwald hätten die Planer dabei vor besondere Herausforderungen gestellt.

    Nachdem aber nun auch dafür Lösungen gefunden werden konnten, gehe es nahezu nahtlos in die Realisierung. Einzelne erforderliche Maßnahmen würden vorgezogen und noch im Sommer 2019 begonnen. Beispielsweise würden 140 Kästen für Vögel und Fledermäuse aufgehängt, die als Ersatz für entfallende Quartiere im Baufeld dienen sollen. Darüber hinaus sei geplant, voraussichtlich im Winter 2019/20 weitere Maßnahmen für Vögel, Fledermäuse, Haselmäuse, Reptilien, Amphibien und Schmetterlinge umzusetzen. Insbesondere sollen nicht standortgerechte Wälder in Magerrasen umgewandelt und Laichgewässern angelegt werden.

    Einen weiteren Schwerpunkt legen die Planer bereits im Vorfeld auf die Durchführung der Hauptbauphasen für die Brücke: Sperrungen der B 31 sollen auf ein Minimum reduziert werden.

    Eine öffentliche Vorstellung des Projektes wird nach den anstehenden Abstimmungen mit den Fachministerien des Bundes und des Landes im Herbst dieses Jahres ins Auge gefasst.

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Pressestelle

 
Heike Spannagel

Pressesprecherin
Telefon 0761 208-1038
Telefax 0761 208-1006
heike.spannagel@rpf.bwl.de

 
Matthias Henrich

Stellv. Pressesprecher
Telefon  0761 208-1039
EMailmatthias.henrich@rpf.bwl.de

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Kaiser-Joseph-Straße 167
79089 Freiburg​​