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Schnellstart

  • Abteilung 4
    23.07.2019
    Blick in die Zukunft: Entwurf des Stadttunnels Freiburg als 3D-Darstellung im Internet abrufbar
    Über 200 Interessierte bei Infoveranstaltung des Regierungspräsidiums und der Stadt am Donnerstagabend
     So könnte der Ganterknoten aussehen, wenn der Stadttunnel fertig ist/ Animation: RP Freiburg

    Der Stadttunnel Freiburg und mögliche Potenziale für Umgestaltungen an der Oberfläche werden sichtbar - zumindest digital. Bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstagabend (18. Juli) haben die Planer vom Regierungspräsidium Freiburg eine 3D-Darstellung des Freiburger Stadttunnels präsentiert, die jetzt auch im Internet abrufbar ist. Regierungsvizepräsident Klemens Ficht und Baubürgermeister Martin Haag stellten mit ihren Fachleuten den aktuellen Planungsstand des gemeinsamen Infrastrukturprojekts zur Verbindung der Wiehre und der Innenstadt der Öffentlichkeit vor. Über 200 Freiburgerinnen und Freiburger nahmen an der Veranstaltung im Historischen Kaufhaus teil.

    „Wir bauen den Stadttunnel für die Menschen in Freiburg. Deshalb legen wir bei der Planung großen Wert auf Transparenz und Bürgerbeteiligung“, betonte Regierungsvizepräsident Klemens Ficht. Die elektronische Visualisierung des Tunnels leiste dazu einen wichtigen Beitrag. Sie mache sichtbar, wie komplex dieses Bauwerk sei und welche Chancen sich durch den Bau des Stadttunnels für die Stadtplanung ergeben. „Der Stadttunnel in Freiburg ist das größte Zukunftsprojekt der Stadt für die nächsten Jahre“, so Baubürgermeister Martin Haag. „Die Umgestaltung des gesamten Bereichs an der Dreisam wird Freiburg nachhaltig positiv verändern. Ich wünsche mir einen konstruktiven Dialog mit der Bürgerschaft, um das für Freiburg zentrale Projekt der Stadtentwicklung erfolgreich umsetzen zu können."

    Projektleiter Alexander Krüger vom Regierungspräsidium informierte über die laufende Entwurfsplanung. Nach der Optimierung der Trasse liege der Fokus jetzt auf der Erstellung des Planwerks sowie der statischen Berechnungen für den Tunnel und die Baugruben. Darüber hinaus sollen  Konzepte für  die Umlegung der Versorgungsleitungen und für die Verkehrsführung während der Bauzeit entwickelt werden. Ziel sei es, Anfang 2021 ein Entwurfsstadium zu erreichen, in dem die Träger öffentlicher Belange wie Fachbehörden, Verbände und Verkehrsträger offiziell beteiligt werden können.

    Hendrik Schmitt-Nagel vom Garten- und Tiefbauamt gab einen Überblick über die laufenden verkehrsplanerischen Untersuchungen. Mathias Fridrich, Leiter der Stadtgestaltung, stellte das Arbeitsprogramm für die Planung der Freianlagen und des Städtebaus vor. Sarah Ginski vom Büro Zebralog, das den Beteiligungsprozess ab sofort moderieren wird, kündigte die Weiterentwicklung des Beteiligungskonzepts an und lud die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an den Arbeitsgruppen ein, die sich nach der Sommerpause wieder treffen werden.

    Information zum Stadttunnel Freiburg

    Auf einem rund zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen Kronenbrücke und Schützenalleetunnel soll die B 31 (dann als A 860) unter die Erde verlegt werden. Für die Planung und den Bau des Tunnels ist das Regierungspräsidium zuständig, die Stadt ist verantwortlich für die Gestaltung der Oberfläche. Die Kosten des Großprojekts in Höhe von nach aktueller Schätzung 325 Millionen Euro trägt der Bund.

    Foto: So könnte der Ganterknoten aussehen, wenn der Stadttunnel fertig ist/ Animation: RP Freiburg 

    3D-Darstellung und mehr Information: www.stadttunnel-freiburg.de

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79083 Freiburg



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Telefon 0761 208-1038
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