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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    02.10.2019
    Landschaftspflege im Biosphärengebiet: 20 Helferinnen und Helfer befreien Kreuzfelsen in Dachsberg-Wittenschwand (Kreis Waldshut) von Bewuchs
    Landrat Martin Kistler legt persönlich mit der Motorsäge Hand an/ Weitere Pflegeeinsätze in Freiburg-Kappel und am Belchen
     Beim Landschaftspflegetag am Kreuzfelsen in Dachsberg-Wittenschwand packten freiwillige Helfer mit an

    Wenn Waldshuts Landrat Martin Kistler persönlich zur Motorsäge greift, wenn der Landschaftserhaltungsverband Waldshut in voller Stärke ausrückt und die Gemeinde Dachsberg zum Pflegeeinsatz ruft, dann zeigt sich der Kreuzfelsen in Wittenschwand binnen kürzester Zeit von seiner geputzten Seite. Etwa 20 Helferinnen und Helfer haben am vergangenen Samstag auf Einladung des Biosphärengebiets Schwarzwald, des Landschaftserhaltungsverbands Waldshut und der Gemeinde Dachsberg die exponierte Stelle von Bewuchs befreit. 

    Auch ein Regenschauer und dunkle Wolken konnten die fleißigen Helfer nicht von ihrem Einsatz für den Erhalt des Landschaftsbilds abhalten. Ausgerüstet mit Motorsägen, Astscheren und landwirtschaftlichem Gerät machten sich die Freiwilligen ans Werk, um auf dem weitläufigen und steilen Weidberg Reisig einzusammeln, Bewuchs und Äste zu entfernen und diese auf großen Haufen aufzuschichten. Wem anfangs vom doch recht starken Wind vielleicht noch etwas kalt war, dem wurde durch die Bewegung im Gelände und die körperliche Arbeit warm. Landrat Martin Kistler packte ebenso mit an wie Dachsbergs Bürgermeister Stephan Bücheler – beide rückten in voller Montur den Bäumen zu Leibe, die es zu entfernen galt. 

    Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald weiß um die Wichtigkeit solcher Pflegeeinsätze: „Die Weidberge wie hier am Kreuzfelsen sind das typische Landschaftsbild im Südschwarzwald, das aber nicht vom Himmel gefallen ist, sondern das Ergebnis der harten Arbeit der Menschen, die diese Landschaft kultiviert haben. Wer sich hier umschaut, entdeckt einen äußerst vielfältigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere, der seine Entstehung der Offenhaltung verdankt und der naturschutzfachlich äußerst wertvoll ist.“  

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald nutzt den Herbst für zwei weitere Pflegeeinsätze, zumal die Brutzeit der Vögel vorbei ist und der Bewuchs den warmen Sommer genutzt hat, um sich wieder kräftig auszubreiten: Am 12. Oktober packen Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeister Martin Horn auf der Jungviehweide im Freiburger Stadtteil Kappel mit an. Am 19. Oktober wird am Belchen gemeinsam mit dem Landschaftserhaltungsverband Lörrach sowie dem Schwarzwaldverein gearbeitet. Freiwillige Helferinnen und Helfer sind stets willkommen. Weitere Informationen gibt es direkt bei der Geschäftsstelle in Schönau unter Telefon 07673/889402-4370 oder per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de.

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