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  • SGZE
    26.06.2020
    Acht Millionen Euro für die grenzüberschreitende Oberrheinregion: INTERREG-Begleitausschuss fördert 13 neue Projekte, darunter ein Vorhaben für die Fußgänger- und Radverbindung zwischen Chalampé und Neuenburg am Rhein
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wichtiger Grundstein für Projekt zur Förderung der klimaneutralen Mobilität am Oberrhein“

    Die Europäische Union fördert 13 neue grenzüberschreitende Projekte am Oberrhein mit acht Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im INTERREG-Programm. Das hat der Begleitausschuss unter Vorsitz von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in einer Sitzung am Donnerstag, 25. Juni, in Straßburg und per Videokonferenz entschieden.  

    Neben Projekten aus den Themenbereichen Naturschutz, erneuerbare Energien und Bildung wird mit einer Machbarkeitsstudie für die Fußgänger- und Radverbindung zwischen dem französischen Chalampé und Neuenburg am Rhein auch ein grenzüberschreitendes Verkehrsprojekt bezuschusst. „Damit ist der Grundstein für ein wichtiges Vorhaben zur Förderung der klimaneutralen Mobilität am Oberrhein gesetzt“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer anlässlich der Programmentscheidung des Begleitausschusses. „Derartige Projekte zeigen, wie mit Hilfe von EU-Mitteln das Zusammenleben in der Grenzregion weiter verbessert werden kann.“ 

    Das Projekt „Chalampé – Neuenburg mit dem Rad: Erstellung einer Studie zur Sicherung des Fußgänger- und Radverkehrs auf den Brücken zwischen Chalampé und Neuenburg am Rhein“ der Mulhouse Alsace Agglomération soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geeignete Lösungen liefern, wie die grenzüberschreitende Fußgänger- und Radverbindung über die drei Brücken zwischen Chalampé und Neuenburg sicher gestaltet werden kann. Die EU stellt dafür 44.772 Euro Fördermittel bereit. 

    Weitere Förderzusage für Renaturierungsvorhaben des Regierungspräsidiums im Naturschutzgebiet Taubergießen   

    Unter den 13 Projekten, die eine EU-Förderung erhalten, ist darüber hinaus ein Vorhaben des Regierungspräsidiums Freiburg, welches wichtige Erkenntnisse für die Renaturierung des Rheins und seiner Auen im Naturschutzgebiet Taubergießen und auf der Île de Rhinau in Frankreich liefern soll. Das Projekt „Rhinaissance“ erhält einen Förderzuschuss von 168.816,96 Euro.   


    Weitere Informationen zu den angenommen Projekten können dem beigefügten Dokument entnommen werden: INTERREG-Projektübersicht.


    Hintergrundinfo:

    Der Begleitausschuss des Programms INTERREG V Oberrhein setzt sich aus den politischen Vertreterinnen und Vertretern aus der Südpfalz, Baden, dem Elsass und der Nordwestschweiz zusammen. Die Europäische Union hat dem Begleitausschuss die Vergabe der Fördermittel für regionale Kooperationsprojekte übertragen. Gefördert werden Projekte, die einen besonders dauerhaften Effekt für die grenzübergreifende Oberrheinregion haben.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
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79083 Freiburg



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