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  • 24.07.2020
    Neuer Radweg an der L 443 zwischen Mühlheim und Königsheim (Kreis Tuttlingen): Regierungspräsidium und Gemeinden unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und zum Klimaschutz im ländlichen Raum“

    Damit Radfahrer auf der L 443 zwischen Mühlheim und Königsheim (Kreis Tuttlingen) künftig sicherer unterwegs sind, soll ein zehn Kilometer langer Radweg gebaut werden. Dazu hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit den Gemeinden Mühlheim, Kolbingen, Renquishausen und Königsheim am Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Demnach wird das Land die Kosten des Radwegs in Höhe von 2,5 Millionen Euro tragen. Die Gemeinde Kolbingen übernimmt federführend die Planung und den Bau. Vom Land erhält sie zusätzlich acht Prozent der Kosten als Verwaltungspauschale. 

    „Ziel der Landesregierung ist es, Baden-Württemberg fußgänger- und fahrradfreundlicher zu gestalten. Der neue Radweg an der L 443 ist ein Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und zum Klimaschutz im ländlichen Raum“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Sie bedankte sich bei den Gemeinden für den gemeinsamen Einsatz zum Ausbau des Radverkehrs. Für das RP unterzeichnete Bernd Murgul von der Abteilung Straßenwesen und Verkehr des RP die Kooperationsvereinbarung. „Dieser Vertrag ermöglicht uns eine effiziente Zusammenarbeit, auf die ich mich sehr freue“, sagte Murgul.  

    Notwendig sei der Bau des neuen Radwegs insbesondere, weil der Radverkehr auf dem Abschnitt der L 443 in den vergangenen Jahren zugenommen habe, heißt es aus dem RP. Dies gelte für den Anteil der radelnden Schülerinnen und Schüler sowie für den zunehmenden touristischen Radverkehr. Nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung, beginne nun die Planung. Wenn alles gut laufe, könne bereits im kommenden Jahr der erste Abschnitt des Radwegs gebaut werden. Eine besondere Herausforderung bei Planung und Bau sei der Anstieg auf den Heuberg, wo 200 Höhenmeter in geologisch anspruchsvollem Gelände zu überwinden seien.

     

Pressestelle

 
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