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Schnellstart

  • Abteilung 4
    28.10.2020
    Regierungspräsidium startet Scoping-Verfahren für Radschnellweg „RS 6“ zwischen Freiburg, Waldkirch und Emmendingen
    Digitale Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit am 14. Dezember

    Die Planung des Radschnellwegs „RS 6“ zwischen Freiburg, Waldkirch und Emmendingen geht voran. Als Planfeststellungsbehörde wird das Regierungs­präsidium Freiburg (RP) jetzt ein so genanntes Scoping-Verfahren einleiten. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens dient das Scoping der Verständigung der Beteiligten über den Umfang der Umweltverträglichkeitsprüfung. Die betroffenen Städte und Gemeinden, die Umweltfachbehörden und die Umweltverbände haben die Möglichkeit, dazu Anregungen und Hinweise zu geben.     

    Auch die Bürgerinnen und Bürger können sich im Rahmen einer Öffentlichkeits­beteiligung in die Planung des Radschnellwegs einbringen. Wie das RP mitteilt, wird die erste öffentliche Veranstaltung am 14. Dezember in einem digitalen Format stattfinden. Im Anschluss werden die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich mittels einer interaktiven Karte im Internet zu beteiligen. Genauere Informationen zu der Veranstaltung wird das Regierungspräsidium rechtzeitig bekannt geben. Bereits in den vergangenen Wochen tourten die Planer des RP durch die beteiligten Kreis- und Gemeinderäte, um das Projekt vorzustellen und zu diskutieren.    

    Die eigenständige, durchgängige und breite Trasse des Radschnellwegs soll ein störungsfreies, sicheres Vorankommen ermöglichen und damit insbesondere Pendlern den Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel erleichtern. Das Verkehrspotenzial auf der Hauptachse im Raum Freiburg liegt bei bis zu 12.000 Radfahrern am Tag – damit belegt der RS 6 einen Spitzenplatz im Land.    

    Die insgesamt rund 21 Kilometer langen Teilstrecken des Radschnellwegs von der Stadtgrenze Freiburgs bis nach Waldkirch und Emmendingen plant und baut das RP im Auftrag des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. Diese Teilstrecken sind Gegenstand des jetzt eingeleiteten Scoping-Verfahrens. Die Planung kostet hierfür rund 1,4 Millionen Euro. Davon steuert das Bundes­verkehrs­ministerium rund 1,1 Millionen Euro bei. Planung und Bau der fünf Kilometer langen Strecke auf dem Stadtgebiet erfolgen durch die Stadt Freiburg.      

    Ziel ist, dass der gesamte „RS 6“ bis 2028 gebaut wird. Dabei sollen jedoch unproblematische Streckenabschnitte vorgezogen und beschleunigt umgesetzt werden. Der Radschnellweg wird je nach Führungsform eine asphaltierte Breite von drei bis sechseinhalb Metern haben und weitgehend kreuzungsfrei oder mit minimalen Wartezeiten geführt werden. Um Flächen zu sparen, wird er überwiegend auf bereits bestehenden Straßen oder Wegen geplant, die aus- bzw. umgebaut werden sollen.    

    Was ist Scoping?  ​
    Das Scoping legt den inhaltlichen und räumlichen Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsstudie für die einzelnen Schutzgüter (z.B. Menschen, Tiere, Pflanzen) fest. Die darauf aufbauende Umweltverträglichkeitsstudie prognostiziert die voraussichtlich zu erwartenden Auswirkungen des Projekts auf die jeweiligen Schutzgüter. Dies ist eine wichtige Grundlage für die spätere Genehmigungsplanung.

Pressestelle

 
Heike Spannagel

Pressesprecherin
Telefon 0761 208-1038
Telefax 0761 208-1006
heike.spannagel@rpf.bwl.de

 
Matthias Henrich

Stellv. Pressesprecher
Telefon  0761 208-1039
EMailmatthias.henrich@rpf.bwl.de

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Kaiser-Joseph-Straße 167
79089 Freiburg​​