Pressemitteilung

Bau der Lärmschutzwand an der B 14 bei Wurmlingen (Kreis Tuttlingen) dauert noch bis Ende Juli

Bauarbeiter auf der Baustelle für die Lärmschutzwand an der B 14 bei Wurmlingen

Der Bau der Lärmschutzwand an der B 14 bei Wurmlingen (Kreis Tuttlingen) geht voran. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden die Arbeiten voraussichtlich bis Ende Juli abgeschlossen sein – acht Wochen später als ursprünglich geplant. Ziel ist es, die halbseitige Sperrung der Bundesstraße zu Beginn der Sommerferien aufzuheben. Grund für die Verzögerung sei die Verschärfung der Grenzwerte für den Lärmschutz an Bundesstraßen, die kurz vor Baubeginn erhebliche Änderungen der Planung zur Folge hatte, heißt es aus dem RP. Im Ergebnis profitieren die Anwohner davon, dass die neue Lärmschutzwand größer wird als ursprünglich geplant und damit mehr Lärm abhält.  

Der Bund hatte die Grenzwerte zur Lärmsanierung an Bundesfernstraßen für Gebiete mit Wohnbebauung im vergangenen Jahr um drei Dezibel abgesenkt. Deshalb wird die Mauer um 30 Meter länger (insgesamt 560 Meter) und einen halben Meter höher (bis zu 4,50 Meter maximal) als ursprünglich geplant. Die Kosten werden sich voraussichtlich um 20 Prozent auf rund 1,2 Millionen Euro erhöhen. „Gemäß der Berechnung des Fachplaners werden die Lärmwerte in den betroffenen Gebäuden nach Fertigstellung der Lärmschutzwand deutlich unter den Grenzwerten liegen“, erklärt Matthias Mink, Projektleiter vom Baureferat Donaueschingen des RP.

Die Gründungsarbeiten für die Lärmschutzwand sowie eine rund 200 Meter lange Stützwand sind mittlerweile abgeschlossen. „Aufgrund der Instabilität der bestehenden Stützwand zur Kapfstraße hin wurden während der Bauarbeiten zusätzliche Sicherungsmaßnahmen erforderlich. Auch dieser zusätzliche Aufwand hat unseren Zeitplan verzögert “, berichtet Matthias Mink. Derzeit laufen die Stahlbetonarbeiten entlang der Stützwand.

In den nächsten Wochen soll die Stützwand fertiggestellt werden. Danach werden die Fertigteilelemente der Lärmschutzwand montiert. Zum Schluss stehen noch Erd- und Entwässerungsarbeiten sowie die Montage der Leitplanken an. Bis voraussichtlich Ende Juli bleibt deshalb die halbseitige Sperrung der Bundesstraße mit der Umleitung durch Wurmlingen bestehen. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

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