Pressemitteilung

Freisprechungsfeier der Gärtner und Floristen in Denzlingen (Kreis Emmendingen)

Michael Krumm, Abteilungsleiter Landwirtschaft im Regierungspräsidium Freiburg: „Gärtner sollen zur Artenvielfalt, zu ökologisch sinnvollen Bepflanzungen, zur nachhaltigen Gartengestaltung und zum nachhaltigen Anbau beitragen.“

Eine Gärtnerin steht in einem Feld

Das Kultur- und Bürgerhaus in Denzlingen (Kreis Emmendingen) bildete am Samstag, 30. Oktober, den festlichen Rahmen der diesjährigen Freisprechfeier der Nachwuchskräfte in den Berufen Gartenbau und Floristik aus dem westlichen Teil des Regierungsbezirks Freiburg (Absolventen der Berufsschulen Offenburg und Freiburg). Insgesamt 50 anwesende Absolventinnen und Absolventen des Gartenbaus und acht Floristinnen des Abschlussjahrgangs 2021 erhielten dabei ihre Gesellenbriefe.

Der Abteilungsleiter Landwirtschaft des Regierungspräsidiums Freiburg (RP), Michael Krumm, betonte in seiner Ansprache anlässlich der feierlichen Urkundenübergabe am Abend, dass der Spaß am Umgang mit Pflanzen, das Interesse an moderner Technik, Handwerk und betriebswirtschaftlichen Vorgängen die Grundlage des künftigen beruflichen Lebens seien.

Angesichts der raschen Veränderungen in der Arbeitswelt ermunterte Krumm die Absolventinnen und Absolventen zu lebenslangem Lernen für die kommenden Herausforderungen in der sich verändernden Arbeitswelt. So sei es neben dem Erwerb digitaler Kompetenzen vor allem auch notwendig, die Bereitschaft und Fähigkeit zu zeigen, sich auf Veränderungen einzulassen. Zudem hob Krumm die ökologisch notwendigen Veränderungen hervor.

Zahlreiche bisherige Initiativen zeigten, dass die bisherigen gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen bei Weitem nicht ausreichend, vermutlich nicht ambitioniert genug gewesen seien, um das Artensterben, die globale Erwärmung, die Ver- und Zersiedelung, Umweltverschmutzung und die Einbürgerung gebietsfremder Arten aufzuhalten. Das Thema Biodiversität sei ein gesamtgesellschaftliches Problem und könne somit auch nur durch einen gemeinsamen Kraftakt, durch Umdenken, vielleicht sogar auch durch Verzicht, gelöst werden. Krumm forderte die Absolventinnnen und Absolventen daher auf, ihre Möglichkeiten der umweltpolitischen positiven Beeinflussung beim Kunden durch eine fachlich kompetente Beratung zu nutzen. So könnten sie zur Artenvielfalt, zu ökologisch sinnvollen Bepflanzungen, zur nachhaltigen Gartengestaltung oder zum nachhaltigen Anbau beitragen.

Das RP zeichnete die jahrgangsbesten Prüflinge aus den einzelnen Fachbereichen des Gartenbaus aus. Auszeichnungen erhielten aus den jeweiligen Fachbereichen Absolventinnen und Absolventen mit einem Notendurchschnitt von besser als 2,0.

Auch die Verbände, vertreten durch Michael Drescher und Andreas Jackobs (Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V.) sowie Klaus Friderich, Thomas Bauknecht und Gerhard Hugenschmidt (Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e.V.), gratulierten persönlich und überreichten kleine Präsente.

Während der Veranstaltung wurden auch die Leistungen der Floristinnen und Floristen durch Klaus Götz, Präsident des Fachverbandes Deutscher Floristen Landesverband Baden-Württemberg e.V., eingehend gewürdigt. Götz übernahm auch die Ehrung für die beste Abschlussnote. Die diesjährigen Preise des Fachverbands gingen an Selina Zehnle und Lena Gutmann.

Die ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen:

Garten- und Landschaftsbau

Robin Göppner aus Umkirch

Adrian Kirschenmann aus Lichtenau

Andreas Kuhlmann aus Freiburg

Celine Schwanz aus Badenweiler

Daniel Gutmann aus Bollschweil-St. Ulrich

Hannes Fetzer aus Freiburg

Gemüsebau

Jonas Lienhard aus Lauf

Klara Laukamp aus Emmendingen

Henrike Schaeffer aus Bempflingen

Obstbau

Rebekka Baumgarten aus March

Staudengärtnerei

Antonja Schweitzer aus Freiburg

Friedhofsgärtnerei

Sascha Mäde aus Titisee-Neustadt

Lysandra Herrmann aus Weil am Rhein

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Heike Spannagel
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