Pressemitteilung

Hochwasserrückhalteraum Breisach/Burkheim: Vertiefung einer Schlut im Rheinwald östlich des Burkheimer Baggersees schafft Lebensraum für Amphibien

Schlutendurchlass im Auwald

Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) führt im Hochwasserrückhalteraum Breisach/Burkheim ab Mitte Oktober eine Ausgleichsmaßnahme zum Amphibienschutz durch. Auf einer Wiese östlich des Baggersees Burkheim wird eine bestehende Schlut vertieft, um neuen Lebensraum insbesondere für den Laubfrosch und die Gelbbauchunke zu schaffen. Die Maßnahme im Rheinwald ist Teil des Landschaftspflegerischen Begleitplans, der Bestandteil des Planfeststellungsbeschlusses für den Rückhalteraum ist.

Das beim Ausbaggern anfallende Bodenmaterial wird über die vorhandenen Wald- und Wirtschaftswege in Richtung Betriebshof Breisach transportiert. Dadurch entstehen während der Bauarbeiten Einschränkungen auf Wald- und Wirtschaftswegen. Das RP bittet hierfür um Verständnis. Die Maßnahme wird voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen.

Das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg, das auf ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume umfasst. Mit dem Bau des Hochwasserrückhalteraumes Breisach/Burkheim können nach Fertigstellung bis zu 6,5 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten werden und so zum Hochwasserschutz für die Rheinunterlieger beitragen.

Weitere Informationen zum IRP finden Sie im Internet unter www.irp-bw.de.

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Heike Spannagel
Pressesprecherin
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