Pressemitteilung

„Motor für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums“: Naturpark Schönbuch feiert seinen 50. Geburtstag mit einem Festakt in Tübingen-Bebenhausen

Staatssekretärin Sabine Kurtz MdL und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer würdigen den ältesten Naturpark Baden-Württembergs.

Mit einem Festakt haben am Samstag rund 200 geladene Gäste im historischen Sommerrefektorium des Klosters Bebenhausen in Tübingen-Bebenhausen das 50-jährige Bestehen des Naturparks Schönbuch gefeiert. Eingebettet in ein zweitägiges Programm mit vielen Informations- und Mitmachangeboten für Bürgerinnen und Bürger unterstrich die Jubiläumsfeier, an der auch Staatssekretärin Sabine Kurtz MdL und die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer teilnahmen, die landesweite Bedeutung des ältesten Naturparks in Baden-Württemberg.

„Naturparke sind kraftvolle Akteure in der nachhaltigen Regionalentwicklung. Gäbe es sie nicht, müsste man sie erfinden“, unterstrich Sabine Kurz MdL, Staatssekretärin im Ministerium für den Ländlichen Raum in ihrer Festansprache die Bedeutung der Naturparke als Großschutzgebiete und Nationale Naturlandschaften. Dem Naturpark Schönbuch bescheinigte sie, den neuen gesellschaftlichen Anforderungen und globalen Herausforderungen an den Wald gekonnt zu begegnen. Das Land Baden-Württemberg unterstütze den Schönbuch und die weiteren sechs Naturparke in Baden-Württemberg mit Fördermitteln und Personal.

Über 2000 Jahre war es fast durchgängig der Wald, der die Landschaft des Schönbuchs prägte und von dessen Produkten die Menschen in der Region lebten. „Dass der Schönbuch auch heute noch eine grüne Oase in der stark besiedelten Neckarregion ist, ist der Gründung des Naturparks vor 50 Jahren zu verdanken“, stellte die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fest. Im Kampf um einen Neubau des Stuttgarter Flughafens siegte damals der Schutzgedanke und bescherte den Menschen einen einzigartigen Natur- und Erholungsraum. Dem Schönbuch und den anderen Naturparken Baden-Württembergs wünschte die Regierungspräsidentin, „dass sie auch weiterhin als zentrale Motoren für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums den Brückenschlag zwischen dem Schutz der Natur, umweltschonenden Tourismusangeboten, Stärkung der Regionalentwicklung und einer engagierten Bildung für nachhaltige Entwicklung schaffen.“

Begleitet vom Jagdhornbläsercorps der Kreisjägervereinigung Tübingen führte Moderatorin Petra Klein (SWR) durch das Programm. In zwei kurzweiligen Gesprächsrunden diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Naturschutz, Forst und Tourismus die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Naturparke.

Die Vorsitzende des Naturparks Schönbuch Anja Peck bedankte sich bei allen Akteuren, Mitgliedern und Ehrenamtlichen: „Ohne ihren täglichen Einsatz wäre der Naturpark nicht das, was er heute ist.“

Der 156 Quadratkilometer große Naturpark Schönbuch erstreckt sich über die Landkreise Böblingen, Esslingen, Reutlingen, Tübingen. Er umfasst 18 Städte und Gemeinden. Seit der Forstreform im Jahr 2020 wird der Naturpark Schönbuch von der landesweit zuständigen Forstdirektion im Regierungspräsidium Freiburg verwaltet.

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