Pressemitteilung

Radweglücke zwischen Königschaffhausen und Endingen am Kaiserstuhl wird geschlossen: Regierungspräsidium kooperiert mit dem Landkreis Emmendingen und der Stadt Endingen

Die Radweglücke zwischen Königschaffhausen und Endingen am Kaiserstuhl wird geschlossen. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat mit dem Landkreis Emmendingen und der Stadt Endingen eine Kooperationsvereinbarung für den Bau eines Geh- und Radwegs entlang der L 105 und der K 5146 abgeschlossen. Wie das RP mitteilt, liegt die Federführung für das Gesamtprojekt beim Landkreis Emmendingen. Die Kosten für den Grunderwerb und den Bau des rund 1,8 Kilometer langen Abschnitts entlang der L 105 in Höhe von rund 900.000 Euro trägt das Land. Der Landkreis übernimmt die Kosten für den rund 500 Meter langen Abschnitt entlang der K 5146 in Höhe von rund 250.000 Euro. Im Zuge der Planung soll geprüft werden, ob der Geh- und Radweg südlich oder nördlich der L 105 / K 5146 realisiert werden kann.

„Mit dem Lückenschluss zwischen Endingen und Königschaffhausen realisieren wir einen weiteren wichtigen Baustein zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in der Region. Die Kooperation mit dem Landkreis Emmendingen und der Stadt Endingen ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir die Verkehrswende vor Ort gemeinsam umsetzen können“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Die künftige, direkte Radverbindung entlang der Landes- und der Kreisstraße wird die derzeitige Führung über straßenferne Wirtschaftswege ablösen und damit die Attraktivität für Radfahrerinnen und Radfahrer erhöhen.

„Der flächendeckende Ausbau der Fahrradinfrastruktur ist eines der wichtigsten verkehrspolitischen Ziele in unserem Landkreis. Der Geh- und Radweg entlang der L 105/ K 5146 leistet einen weiteren wichtigen Beitrag für die Verkehrssicherheit, aber auch für den Freizeitwert im Landkreis Emmendingen. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir mit der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Regierungspräsidium Freiburg und der Stadt Endingen den ersten Schritt getan haben“, betonte Landrat Hanno Hurth.

„Der lang erwartete Radweg wird für eine schnellere und sicherere Verbindung zwischen Endingen und den Winzerdörfern sorgen und die Sicherheit für Radfahrer im westlichen Stadtgebiet Endingens verbessern. Unser Dank für die sehr gute Zusammenarbeit gilt dem Regierungspräsidium Freiburg und dem Landratsamt Emmendingen, welches das Projekt federführend umsetzt“, so Bürgermeister Tobias Metz.

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