Pressemitteilung

Regierungspräsidium erkundet Untergrund für Druckleitungstrassen in Breisach (Breisgau-Hochschwarzwald)

Wegen der Rammbohrungen Einschränkungen des Verkehrs und Lärmbelästigungen möglich

Voraussichtlich am Donnerstag, 6. Mai, beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) im Breisacher Weiler Jägerhof (Breisgau-Hochschwarzwald) im Rahmen des Baus des Rückhalteraums Breisach/Burkheim mit den geotechnischen Untersuchungen für die Trassen der sog. Druckleitungen für die Hochwasserschutzmaßnahmen. Sie sollen das Wasser, das durch die Schutzbrunnen abgepumpt wird, aus den Ortslagen ableiten. Bei den Untersuchungen wird die Stärke des Asphalts und dessen eventuelle Belastung festgestellt. Außerdem werden der Untergrundaufbau in der Druckleitungstrasse und die Grundwasserverhältnisse erkundet. Die aus den Erkundungen gewonnenen Erkenntnisse seien Grundlage für die Ausführungsplanung und Bauausschreibung und sollen später für einen reibungslosen Bauablauf sorgen, so das RP in einer Pressemitteilung.

Ab Mitte Mai werden die Arbeiten vom Jägerhof nach Burkheim verlagert, betroffen hiervon sind Teile der Straßen Plonweg, Rheinstraße und Tullastraße. Die Arbeiten sollen bis Ende Mai abgeschlossen sein.

Aufgrund der erforderlichen Rammsondierungen und Rammbohrungen ist mit Baustellenlärm zu rechnen. Die Arbeiten am Bohrpunkt erfolgen als Tagesbaustelle und sind mit geringen Einschränkungen verbunden. Kurzzeitig kann es zu Behinderungen für den Durchgangsverkehr oder für die Zufahrt zu den Grundstücken kommen.

Bereits im vergangen Jahr hat das RP die Erkundungsbohrungen an den Brunnenstandorten für den Rückhalteraum Breisach/Burkheim abgeschlossen. Derzeit werde an der Ausführungsplanung gearbeitet, heißt es aus dem RP. Über den Stand der weiteren Arbeiten wird das RP laufend informieren.

Weitere Informationen: Das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg, das auf ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume umfasst. Mit dem Bau des Hochwasserrückhalteraumes Breisach/Burkheim können nach Fertigstellung bis zu 6,5 Mio. m³ Hochwasser zurückgehalten werden und so zum Hochwasserschutz für die Rheinunterlieger beitragen.

Weitere Informationen zum IRP finden Sie im Internet unter www.irp-bw.de.

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Heike Spannagel
Pressesprecherin
Matthias Henrich
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