Pressemitteilung

Rheinbrücke zwischen Neuenburg und Chalampé ist pünktlich zur Landesgartenschau wieder offen

Radfahrer und Fußgänger können Grenze nun sicher überqueren

Menschen stehen auf einer Brücke und schneiden ein Band durch

Rechtzeitig vor dem Start der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein wurde am Donnerstag die erneuerte Rheinbrücke zwischen dem deutschen Neuenburg (B 378) und dem französischen Chalampé (RD 39) eröffnet. Im Rahmen einer deutsch-französischen Kooperation ist die Brücke über den Altrhein und den Grand Canal d‘Alsace in rekordverdächtiger Bauzeit von weniger als einem Jahr saniert und für den Rad- und Fußgängerverkehr verbreitert worden.

Frédéric Bierry, Präsident der Collectivité européenne d’Alsace, Bürgermeister Joachim Schuster und Klaus Schüle, Leiter der Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Regierungspräsidium Freiburg (RP), unternahmen am Donnerstag eine kleine Radtour über die neue Brücke von der französischen auf die deutsche Seite. Im Anschluss besichtigten sie gemeinsam den Elsass-Pavillon auf dem Gelände der Landesgartenschau, die am 22. April eröffnet wird.

„Die erneuerte Brücke ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch in Zeiten der Pandemie lebendig geblieben ist. Die Brücke wird für die Gäste aus Frankreich das Tor zur Landesgartenschau sein und die internationale Strahlkraft dieser wichtigen Veranstaltung stärken“, sagte Klaus Schüle. Radfahrer und Fußgänger können den Rhein nun komfortabel und sicher überqueren.

„Ich freue mich über die Wiedereröffnung der Rheinbrücke zwischen Chalampé und Neuenburg. Ihr wirtschaftlicher Nutzen ist unbestreitbar, aber viel mehr noch stärkt die Brücke die Bande, die unsere beiden Länder verbinden“, sagte Frédéric Bierry.

„Ich bin froh und dankbar, dass die Anregungen von den beiden Gemeinden, eine sichere Querung der beiden Brücken für Fußgänger und Radfahrer zu erreichen, mit dem neuen Brückenbauwerk umgesetzt wurde. Ideelle und materielle Brücken bauen sind in der deutsch-französischen Zusammenarbeit wichtige Fundamente“, so Bürgermeister Joachim Schuster.

Umgesetzt hat die Bau- und Sanierungsarbeiten die Straßenbauverwaltung der Colléctivité européenne d’Alsace. Die Gesamtkosten liegen bei rund fünf Milionen Euro. Die Kosten für die Sanierung der Brücke in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro teilen sich die Colléctivité européenne d’Alsace und das Land Baden-Württemberg. Die Kosten für den Ausbau des gemeinsamen Geh- und Radweges in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro trägt zu 50 Prozent das EU-Programm INTERREG. Die andere Hälfte übernehmen die französischen und deutschen Partner. 

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