Pressemitteilung

Arbeiten am Schutterentlastungskanal (Ortenau) gehen weiter

Rad- und Fußweg nur eingeschränkt nutzbar – Regierungspräsidium warnt vor Baustellenverkehr

 

Schutterentlastungskanal

Wie der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) mitteilt, wurden direkt nach den Osterfeiertagen die Arbeiten für die Verbesserung des Hochwasserschutzes für Schwanau und Lahr (Ortenau) wiederaufgenommen. Der neue Bauabschnitt am Schutterentlastungskanal liegt zwischen der Autobahnbrücke und der Unditz und hat eine Länge von 1,1 Kilometern.

Das RP weist darauf hin, dass die Baustelle aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden darf. Die Rad- und Fußwege auf den Dämmen werden wechselseitig gesperrt und auf die jeweils gegenüberliegende Seite umgeleitet. Während der südliche Damm ertüchtigt wird, können Fußgänger- und Radfahrer den nördlichen Dammkronenweg nutzen. Ab ca. Mitte Juli werde der Rad- und Fußverkehr auf den südlichen Damm umgeleitet. Die Baustellenzufahrt erfolge über das Gewerbegebiet in Lahr. Dabei komme es, insbesondere unter der Brücke der B 415, zu Begegnungsverkehr mit Baustellenfahrzeugen. Hier bittet das RP um besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme.

Nachdem bereits im vergangenen Jahr in diesem Bereich jeweils auf der vom Wasser abgewandten Seite der Dämme die Baustraßen für die Baumaßnahme hergestellt wurden, werden nun die eigentlichen Dämme saniert. Hierbei werde auch in das Gewässerbett eingegriffen. Insbesondere werde auf der Nordseite des Kanals eine Unterhaltungsberme gebaut. Dadurch werde der Gewässerquerschnitt für geringe Wassermengen reduziert, was die Ablagerung von Sedimenten verringert. Auch sollen, wie in den vorangegangenen Bauabschnitten, Steinriegel und Kiesbänke in den Kanal eingebaut werden um naturnahe Strukturen zu gewinnen, heißt es aus dem RP. Die gesamte Maßnahme wird von einer ökologischen, wie auch einer bodenkundlichen Baubegleitung überwacht. Somit werde eine schadlose Umsetzung für Mensch und Natur sichergestellt.

Die Bauarbeiten werden von dem Bauunternehmen Böwingloh&Helfbernd aus Verl (Nordrhein-Westfalen) ausgeführt.

Wie das RP weiter mitteilt, sei von Mitte Mai bis Mitte September geplant, den kurzen Dammabschnitt bei Allmannsweier fertigzustellen. Dann werde es erneut zu Behinderungen und Sperrungen auf dem Feldweg zwischen Allmannsweier und Nonnenweier und dem Radweg auf dem Damm ab dem Waldrand in Richtung Rhein geben. Das RP werde hierzu gesondert informieren.

Weitergehende Informationen zu diesem Projekt hat das RP auf dieser Internetseite  eingestellt.

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Heike Spannagel
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