Pressemitteilung

Bau der Ortsumfahrung Staufen kann weitergehen/ Ministerium für Verkehr gibt Mittel für zweiten Bauabschnitt frei

Regierungspräsidentin Schäfer: „Staufen gewinnt an Lebensqualität“

Der Bau der Ortsumfahrung Staufen (L 123, Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) kann weitergehen. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, hat das Ministerium für Verkehr in Stuttgart die Finanzmittel für den zweiten Bauabschnitt in Höhe von 4,9 Millionen Euro freigegeben. Das RP kann das Projekt nun ausschreiben. Voraussichtlich im Sommer können die Arbeiten dann mit dem Bau der Fahrradunterführung an der Grunerner Straße beginnen. Mit der Fertigstellung rechnet das RP Ende 2023.

Der erste, 2,7 Kilometer lange Bauabschnitt der Ortsumfahrung südwestlich von Staufen war bereits im November 2020 eröffnet worden. Zum Abschluss des ersten Bauabschnitts wurde die Sanierung der Neumagenbrücke im vergangenen Dezember fertig gestellt. Der zweite Bauabschnitt umfasst 1,4 Kilometer und wird von der Grunerner Straße bis zum Ortsausgang in Richtung Münstertal führen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Ortsumfahrung jetzt fertig gestellt werden kann. Damit wird die Stadt Staufen in absehbarer Zeit deutlich an Lebensqualität gewinnen. Die Luft in der Innenstadt wird sauberer, der Verkehrslärm wird abnehmen. Radfahrer und Fußgänger sind künftig sicherer unterwegs“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Die Innenstadt werde durch die Ortsumfahrung um bis zu 80 Prozent vom Durchgangsverkehr entlastet. Die aktualisierte Verkehrsprognose habe ergeben, dass eine vollständige Ortsumfahrung die bereits positiven Effekte der Teilumfahrung spürbar steigern werde.

Der Bau der Ortsumfahrung Staufen wurde nach der Planfeststellung im Januar 2014 infolge eines gerichtlichen Vergleichs in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Grundlage für die Freigabe der Finanzmittel für den zweiten Bauabschnitt durch das Verkehrsministerium war unter anderem die aktualisierte Verkehrsprognose, die das RP auf dieser Internetseite veröffentlicht hat.

Der Bau der insgesamt 4,1 Kilometer langen Ortsumfahrung ist eine Maßnahme des Generalverkehrsplans des Landes Baden-Württemberg. Die Gesamtkosten liegen bei rund 13 Millionen Euro.

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