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Referat 33 (Pflanzliche und tierische Erzeugung) des Regierungspräsidium Stuttgart
Bild zeigt blühenden Obstbau, Quelle: RPS

​Förderprogramm zum Schnitt von Streuobstbäumen (Förderung Baumschnitt)

Ziel des Förderprogramms ist die Unterstützung des Erhalts und der Entwicklung der Streuobstbestände Baden-Württembergs und damit auch die Förderung des Lebensraums für streuobstwiesentypische Tiere und Pflanzen.

Sammelanträge können bis zum 15.07.2020 (Eingang beim Regierungspräsidium Stuttgart) gestellt werden. Im Regierungsbezirk Stuttgart können nur Anträge von Personen bearbeitet werden, deren Flurstücke überwiegend im Regierungsbezirk Stuttgart liegen. Sollte dies nicht auf Sie zutreffen, stellen Sie bitte Ihren Antrag beim zuständigen Regierungspräsidium (Tübingen, Freiburg oder Karlsruhe).

Informationen rund um das Thema Streuobst finden Sie auch auf dem Streuobstportal des Landes Baden-Württemberg

Was wird gefördert?

Gefördert wird der fachgerechte Schnitt von Streuobstbäumen mit einer Stammhöhe von mindestens 1,40 m, die sich auf Flurstücken im Außenbereich bzw. der freien Landschaft befinden. Pro Sammelantrag müssen mindestens 100 Bäume und können höchstens 1500 Bäume beantragt werden. Die vollständigen Förderbedingungen stehen im Sammelantrag. Doppelförderung ist ausgeschlossen.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Bäume müssen innerhalb der fünfjährigen Laufzeit des Förderprogramms zweimal fachgerecht geschnitten werden. Jeder Schnitt wird voraussichtlich mit 15 € gefördert. Im Falle einer Überzeichnung des Programms kann sich dieser Betrag eventuell noch reduzieren. Maximal 30% der gesamten förderfähigen Schnittmaßnahmen können pro Jahr ausgezahlt werden. Für jeden Baum, bei dem der erste Schnitt gefördert wurde, muss auch ein zweiter Schnitt innerhalb der fünf Jahre erfolgen, um die Förderbedingungen zu erfüllen.

Wer kann teilnehmen?

Privatpersonen: Antragstellung als Gruppe von mindestens drei Personen. Eine Person übernimmt die Aufgabe des Sammelantragstellers und stellt den Sammelantrag sowie die jährlichen Auszahlungsanträge für die gesamte Gruppe. Die Auszahlung der Fördergelder erfolgt ausschließlich auf das Konto des Sammelantragstellers. Der Sammelantragsteller ist alleiniger Ansprechpartner des Regierungspräsidiums.

Weitere Antragsberechtigte sind: Gemeinden, Städte, Vereine, Mostereien, Brennereien und Landschaftserhaltungsverbände.

Wie ist der Ablauf des Förderprogramms?

Mit dem Sammelantrag beantragen Sie bis zum 15.07.2020 die Aufnahme in das Förderprogramm. Nach Ablauf der Antragsfrist erfolgt eine Prüfung der Anträge. Sie erhalten eine Benachrichtigung, ob Sie zum Förderprogramm zugelassen wurden. Dies kann einige Zeit dauern.

Die zugelassenen Teilnehmer stellen jährlich einen Auszahlungsantrag. Das Formular mit der dazugehörigen Flurstückliste wird im Herbst eines jeden Jahres vom Regierungspräsidium verschickt; erstmals im Herbst 2020. Es dürfen nur die tatsächlich durchgeführten Baumschnitte beantragt werden. Fristende für die Auszahlungsanträge ist immer der 15. April des Folgejahres. Für die Schnittsaison 2020/21 wäre dies der 15. April 2021.

Beginn des fünfjährigen Förderprogramms ist die Schnittsaison 2020/21, Ende ist die Schnittsaison 2024/25 (Fristende des letzten Antrags: 15. April 2025).

Welche Unterlagen müssen eingereicht werden?

  • Der Sammelantrag mit der Flurstückliste. Bitte reichen Sie nur eine Flurstückliste ein auf der alle Flurstücke und Bäume aller Teilnehmer gelistet sind. Der Sammelantrag wird nur vom Sammelantragsteller (mit Datum und Ort) unterschrieben.
  • Kartenmaterial: mindestens eine Übersichtkarte, aus der die Lage der Flurstücke in der freien Landschaft hervorgeht, sowie Detailkarten der Flurstücke.
  • Einverständniserklärungen: jeder Teilnehmer (auch der Sammelantragsteller insofern er mit eigenen Flurstücken teilnimmt) füllt für seine Flurstücke eine Einverständniserklärung aus und unterschreibt diese.

In welcher Form kann der Antrag eingereicht werden?

  • Reichen Sie Ihre Anträge nach Möglichkeit eingescannt per Email ein.
  • Nicht empfangen werden können E-Mail-Anhänge in den Formaten: doc, xls und ppt
  • Antragstellung per Post: Ihre Unterlagen werden eingescannt. Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen daher einseitig bedruckt, nur mit einer Büroklammer befestigt, im Format A4 oder A3 ein. Bitte verwenden Sie keine: Tackerklammern, Klarsichthüllen, Hefter, Buchbindungen und sonstigen Befestigungen, die das Einscannen erschweren.
  • Die Flurstückliste zum Sammelantrag kann auch als Exceldatei eingereicht werden (nicht im Format xls, verwenden Sie am besten xlsx). Bitte verwenden Sie die Spaltenaufteilung aus der Flurstückliste zum Sammelantrag.

Ansprechpartnerin:
Christine Wieland
Referat 33
Telefon  0711 904-13308
EMail  Christine.wieland@rps.bwl.de