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Referat 44 (Straßenplanung)  des Regierungspräsidium Stuttgart

B 10 Gingen/Ost - Geislingen/Ost

Bild zeigt eine Übersichtskarte der Baumaßnahme, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart
 

​Lage ​Landkreis Göppingen
P​rojektlänge 5,2 km
​Verkehr ​Verkehrsprognose für das Jahr 2030:
zwischen 24.000 Kfz/24 h, 2560 SV/24 h (10,6 %) und 16.400 Kfz/24 h, 2040 SV/24 h (12,4 %) je nach Abschnitt

​Projektbeschreibung

Die bestehende B 10 verläuft von Stuttgart kommend über Göppingen und Geislingen nach Ulm. Sie stellt eine wichtige West-Ost Verbindung im Straßennetz von Baden- Württemberg dar und ist zugleich die Hauptverkehrsachse des Filstals. Der Streckenabschnitt von Stuttgart bis Gingen/Ost ist bereits durchgehend 2-bahnig, 4-streifig bzw. 3-streifig ausgebaut und unter Verkehr. 


Die aktuelle Planung schließt an den  fertiggestellten Streckenabschnitt der B 10 zwischen in Gingen/ Ost an und umfasst die Fortsetzung der B 10 zwischen Gingen/Ost und Geislingen/Ost im Landkreis Göppingen. Mit dem Neubau der B 10 werden die Ortslagen von Kuchen und Geislingen südwestlich umfahren und die vorhandenen Ortsdurchfahrten ersetzt. Das hohe Verkehrsaufkommen auf der heutigen B 10 mit ca. 22.000 Kfz/24h zwischen Kuchen und Geislingen (Straßenverkehrszählung 2015) mit einem hohen Schwerverkehrsaufkommen von 6 bis 7 % macht eine Entlastung der Ortslagen von Kuchen und Geislingen erforderlich.


Im aktuellen Bedarfsplan zum neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 ist der Streckenabschnitt Gingen/ Ost bis Geislingen/ Mitte im Vordringlichen Bedarf (VB) und der Streckenabschnitt Geislingen/ Mitte bis Geislingen/ Ost im Weiteren Bedarf mit Planungs-recht (WB*) enthalten. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat zugestimmt, für beide Abschnitte einen gemeinsamen RE-Vorentwurf zu erstellen.

Für den ersten Abschnitt  ist eine 2- bzw. 3-streifigen, für den zweiten Abschnitt eine 2-streifiger Straßenquerschnitt vorgesehen. Die Baulänge des Neubaus der B 10 beträgt 7.975 m.

Aktueller Sachstand

Im Juni 2018 wurde der RE-Vorentwurf dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (VM) zur Genehmigung und Weitergabe an das BMVI übergeben. Im November 2018 wurden vom BMVI mehrere Änderungen erbeten, die derzeit in den RE-Vorentwurf eingearbeitet werden. Sobald die Unterlagen vollständig vorliegen, kann der RE-Vorentwurf nochmals zur Genehmigung vorgelegt werden. Nach der Erteilung des Gesehenvermerks des BMVI kann die Genehmigungsplanung erstellt  werden auf deren Grundlage eine Bürgerinformation durchgeführt wird. Anschließend kann das Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden.