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  • Abteilung 3
    21.11.2014
    Regierungspräsident Hermann Strampfer übergibt Meisterbriefe für die Berufe Landwirt/in und Hauswirtschafter/in
    Landwirtschaft und Hauswirtschaft – Berufsfelder mit Zukunft

    ​Am 21. November 2014 überreichte Regierungspräsident Hermann Strampfer, im Rahmen einer Feierstunde in Bad Saulgau 68 Meisterbriefe für die Berufe Landwirt/in sowie Hauswirtschafter/in. Er gratulierte den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im beruflichen Alltag und in der Ausbildung des Berufsnachwuchses einzusetzen.
     
    In seinem Festvortrag unterstrich der Regierungspräsident die Leistungen, die in den Berufsfeldern Landwirtschaft und Hauswirtschaft für die Gesellschaft erbracht werden. Er dankte allen, die sich an der Meisterfortbildung beteiligen, für ihr Engagement. An die Meisterinnen und Meister gerichtet sagte er, dass drei Dinge die gute Meisterin und den guten Meister auszeichnen: Wissen, Können und Wollen. „Sie haben in Ihrer Prüfung bewiesen, dass Sie diese drei Dinge erworben haben“, lobte der Regierungspräsident, „darauf können Sie stolz sein. Nun liegt es in Ihrer Hand, den Staffelstab weiter zu geben und für gut ausgebildete Nachwuchsfachkräfte in der Zukunft zu sorgen.“ 

    Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch den Besuch einer land-  bzw.  hauswirtschaftlichen Fachschule bzw. anderer Bildungseinrichtungen auf die Prüfung vor.
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in land- bzw. hauswirtschaftlichen Betrieben für angestellte Führungskräfte und selbstständige Betriebsleiter/innen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft;  Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Zielen, Konzepten und Maßnahmen; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik; Mitarbeiterführung.
    Die Meisterprüfung wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Es ist im Beruf Hauswirtschafter/in landesweit für die Aus- und Fortbildung zuständig, im Beruf Landwirt/in regierungsbezirksweit.
    Regierungspräsident Strampfer betonte, Meisterinnen und Meister seien als Führungskräfte, leitende  Mitarbeiter und Betriebsleiter gesuchte Fachkräfte mit sehr guten Berufschancen. „Mit der bestandenen Meisterprüfung haben Sie vielfältige Schlüsselqualifikationen erworben – damit sind Sie bestens für die Zukunft  gerüstet“, schloss Strampfer seinen Festvortrag.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Landwirtschaft sorgt für Lebensmittel von hoher Qualität und für den artgerechten Umgang mit Tieren. Zunehmend erfüllt sie auch wichtige Aufgaben im Ressourcen- und Klimaschutz. Zudem pflegt und prägt sie das Gesicht unserer vielfältigen, intakten Kulturlandschaft und sichert damit ein wichtiges Kapital für Naturschutz und Tourismus.
    Die Hauswirtschaft hat sich in der Dienstleistungsgesellschaft zu einem zukunftsorientierten Berufsbild entwickelt. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen sichern Lebenskultur und -qualität in allen Bereichen des Lebens. Ohne sie würden Privathaushalte, Krankenhäuser, Seniorenheime, Kindertagesstätten, Tagungshäuser und Hotels ebenso wie landwirtschaftliche Betriebe mit haushaltsnahen Einkommenskombinationen nicht reibungslos funktionieren.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
Symbolbild, Bacho Foto - Fotolia 

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