B 30 Friedrichshafen (B 31)-Ravensburg/Eschach

Kontakt

Planungsteam B 30

Regierungspräsidium Tübingen
Referat 44
b30team@rpt.bwl.de

Zahlen & Fakten

Variante West

Gesamtlänge  rund 11,5 km
Kosten  ca. 159 Millionen Euro (Stand: Dezember 2017)
mit Ortsumgehung Liebenau, Querspange Tettnang und artenschutzfachlichen Optimierungen
Anschlüsse  5

Variante Ost

Gesamtlänge  rund 17 km
Kosten  ca. 164 Millionen Euro (Stand: Dezember 2017);
es kommen keine zusätzlichen Kosten für artenschutzfachliche Optimierungen hinzu
Anschlüsse  11

Variante Mitte

Gesamtlänge  14 km
Kosten
– ca. 152 Millionen Euro (Stand: Dezember 2017): mit Bahnbrücke und artenschutzrechtlichen Optimierungen
– ca. 167 Millionen Euro (Stand: Dezember 2017): mit Unterführung der Bahnlinie und artenschutzrechtlichen Optimierungen
Anschlüsse  9


Querschnitt bei allen Varianten  Regelquerschnitt (RQ) 28 (2+2)

     

    Aktueller Stand

    Die Maßnahme befindet sich in der Vorplanung (Linienfindung).
    Derzeit werden für einen möglichen Verlauf der B 30 neu drei unterschiedliche Lösungsansätze untersucht: Variante „West“, Variante „Ost“ und der Korridor „Mitte“.


    Lageplan mit den Hauptvarianten

    Das Projekt

    Ausgangslage

    Die Bundestraße B 30 ist eine wichtige Verkehrsachse. Sie verbindet das Oberzentrum Ulm/Neu-Ulm mit den Oberzentren Friedrichshafen, Ravensburg und Weingarten. Die B 30 ist eine Hauptroute für den Durchgangsverkehr im südöstlichen Landesteil von Baden-Württemberg und hat eine große Bedeutung für den zwischenörtlichen und regionalen Verkehr. Die B 30 ist zwischen Friedrichshafen (B 31) und Ravensburg/Eschach nicht ausgebaut. Je Fahrtrichtung steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Hinzu kommen mehrere Ortsdurchfahrten. Insbesondere bei Messeveranstaltungen in Friedrichshafen oder während der Ferienzeit kommt es daher zu starken Verkehrsbehinderungen.

    Im aktuell gültigen Bedarfsplan aus dem Jahr 2004, der vom Bundestag auf der Basis des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2003 beschlossen wurde, ist die B 30 zwischen Friedrichshafen (B 31) und Ravensburg/Eschach in den „Vordringlichen Bedarf “ eingestuft. Das ist die Kategorie mit der höchsten Priorität.

    Von der Maßnahme direkt betroffen sind vor allem die Gemeinde Meckenbeuren (mit den Ortsteilen Liebenau, Brochenzell und Kehlen), die Stadt Tettnang und die Stadt Friedrichshafen.

    Als Weiterführung der Ortsumfahrung Ravensburg nach Friedrichshafen übernimmt die B 30 neu wichtige verkehrliche Funktionen. Sie soll die Nord-Süd-Verkehre auf einer leistungsfähigen B 30 neu bündeln. Dadurch wird die Verkehrsverbindung zwischen den Wirtschaftsräumen Ravensburg und Friedrichshafen sowie Ulm/Neu-Ulm gestärkt. Gleichzeitig entlastet die B 30 neu die Ortsdurchfahrten zwischen Ravensburg und Friedrichshafen. Die B 30 neu zwischen Friedrichshafen (B 31) und Ravensburg/Eschach ist ein Kernbestandteil des „Planungsfall 7“. Dieser Name bezeichnet ein Konzept zur Neugestaltung des klassifizierten Straßennetzes im nördlichen Bodenseeraum. Das Konzept sieht die Bündelung der Verkehre auf zwei leistungsfähigen Achsen vor: einer Ost-West-Achse, der B 31/B 31 neu und einer Nord-Süd-Achse, der B 30 neu.

    Die B 30 zwischen Friedrichshafen (B 31) und Ravensburg/Eschach befindet sich in der Planungsstufe der Vorplanung / Linienfindung. Die Vorplanung ist eine grundsätzliche, konzeptionelle Planungsstufe. Die Planung ist noch nicht detailliert bzw. parzellenscharf. Die Vorplanung dient der Entscheidung über die auf den folgenden Stufen zu verfolgende Variante (Vorzugsvariante). In der Vorplanung müssen alle in die Diskussion eingebrachten sinnvollen und zumutbaren Varianten betrachtet werden. Für jede Variante müssen die verkehrlichen, raumstrukturellen und umweltbezogenen Wirkungen sowie die Kosten ermittelt und beurteilt werden. Ziel ist es, Konflikte zu erkennen und zu vermeiden, die später eine Zulassung der gewählten Linie im Genehmigungsverfahren (Planfeststellung) infrage stellen.

     

     


    Ziele der Maßnahme

    • Lückenschluss zwischen der B 30, Ortsumgehung Ravensburg, und der B 31, Ortsumfahrung Friedrichshafen zur Verbindung der Wirtschaftsräume Friedrichshafen, Ravensburg/Weingarten und Ulm/Neu-Ulm
    • Entlastung der Ortsdurchfahrten zwischen Ravensburg und der Messe-Stadt Friedrichshafen

    Chronologie

    Der Planungsprozess für die B 30 Friedrichshafen (B 31) – Ravensburg/Eschach erstreckt sich bisher über einen Zeitraum von rd. 35 Jahren. Lange konnte die Raumschaft davon ausgehen, dass eine Umfahrung von Meckenbeuren mit einer Trassenführung durch den Brochenzeller Wald im Westen realisiert wird. Geänderte naturschutzrechtliche und verkehrliche Rahmenbedingungen erfordern jedoch die Prüfung „zumutbarer Alternativen“ zu einer Westumfahrung.

    2021

    Vorlage der Voruntersuchung beim VM und BMVI
    anschließend Linienbestimmung nach § 16 FStG durch den Bund

    29.7.2021

    2. Sitzung des „Runden Tisches Landwirtschaft“ mit einem abgestimmten Teilnehmerkreis

    17.11.2020

    1. Sitzung des „Runden Tisches Landwirtschaft“ mit einem abgestimmten Teilnehmerkreis

    ab Ende 2018

    Erstellen der Unterlagen für die Voruntersuchung mit der Empfehlung für die Ostvariante*

    2017/2018

    Projektabstimmung mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (VM) und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Sowohl das VM als auch das BMVI folgen der Argumentation des Regierungspräsidiums Tübingen für die favorisierte Ostvariante.

    2016/2017

    Erarbeitung und Fertigstellung ergänzender Untersuchungen und Gutachten

    2016

    Auswahl der vertieft zu untersuchenden Varianten bei „West“, „Mitte“ und „Ost“

    ab 2014

    Prüfung Korridor Mitte

    ab 2011

    Wiedereinstieg in die Vorplanung/Linienfindung
    Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) und Ergänzung der Verkehrsuntersuchung
    Entwickeln von Lösungsalternativen (Varianten)

    2008/10

    Verkehrsuntersuchung
    West- und Ostumfahrung vergleichbare Bündelungswirkung

    2006/07

    weitreichende Änderungen im Naturschutz- und Umweltrecht
    Westumfahrung: erhebliche Beeinträchtigungen europarechtlich geschützter Arten erfordert die „Prüfung zumutbarer Alternativen“

    2003

    Beginn der Entwurfsplanung für den Vorentwurf für die Westumfahrung von Meckenbeuren:
    Untersuchungen zu Flora und Fauna (2003/2004)
    Optimierung und Konkretisierung der Trassenplanung (2005/2006)

    2003

    Projekt wird im Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf eingestuft

    1998

    Entscheidung für Westumfahrung (Bündelungswirkung)

    1996/97

    Verkehrsuntersuchung und Umweltverträglichkeitsstudie (Westumfahrung und Ostumfahrung); Ostumfahrung umweltverträglicher als Westumfahrung, jedoch geringere verkehrliche Bündelungswirkung

    1995

    Konzeption zur Neugestaltung des klassifizierten Straßennetzes im nördlichen Bodenseeraum (Planungsfall 7)

    1979

    Linienbestimmung (§ 16 FStrG) der Westumfahrung Meckenbeuren

     

    * Die Voruntersuchung schließt die Planungsphase Vorplanung ab und bezeichnet die Unterlagen, die der Entscheidung über die weiterzuverfolgende Lösungsvariante eines Straßenbauvorhabens dienen. Sie ist Grundlage für die spätere Linienbestimmung.


    Die Öffentlichkeit ist mit dabei

    Gremien

    Projektbegleitender Arbeitskreis

    Seit dem Wiedereinstieg in die Vorplanung/Linienfindung wird der Planungsprozess von einem „Projektbegleitenden Arbeitskreis“ begleitet. Diesem gehören neben den planenden Planungsbüros und Fachgutachtern rund 30 Vertreter von Gemeinden, Kreisen, Fachbehörden und Verbänden an. Je nach Erfordernis werden weitere sachkundige Personen hinzugezogen. Der Arbeitskreis tritt in bestimmten Zeitabständen zusammen. Er begleitet den Planungsablauf bis zur Variantenempfehlung.

    Workshops

    Der Planungsraum ist sehr groß und die zu berücksichtigenden Fachthemen sind komplex. Entscheidungserhebliche Belange werden daher mit den jeweiligen Fachvertretern in Facharbeitskreisen vertieft behandelt.

    Lenkungskreis

    Der Lenkungskreis ist ein verwaltungsinternes Gremium. Mit den Bürgermeistern der vier betroffenen Städte und Gemeinden – Friedrichshafen, Ravensburg, Meckenbeuren und Tettnang – sowie den beiden Landräten aus dem Bodenseekreis und dem Landkreis Ravensburg und dem Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben erörtert das Planungsteam aktuelle Entwicklungen in der Planung.

    Runder Tisch Landwirtschaft

    Aufgrund der hohen Betroffenheiten, die die Variante Ost für die Landwirtschaft vor Ort bedeutet, wurde im November 2020 der Runde Tisch Landwirtschaft eingerichtet. Die Teilnehmer des Runden Tischs hat das Planungsteam gemeinsam mit der Stadt Tettnang und der Gemeinde Meckenbeuren ausgewählt und vorgeschlagen. Mit dabei sind landwirtschaftliche Vertreter des Landratsamts und aus Verbänden, Bürgermeister und Gemeinderatsvertreter von Tettnang und Meckenbeuren sowie die Stiftung Liebenau. Außerdem sollen – je nach Themenschwerpunkt – ggf. weitere Fachbehörden und Gutachter teilnehmen. 

    Information und Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger

    Ziel des Regierungspräsidiums ist es, die Bürgerinnen und Bürger bis zur Variantenempfehlung kontinuierlich über den komplexen Planungsprozess zu informieren und einzubeziehen. Dies geschieht zum Beispiel durch öffentliche Informationsveranstaltungen oder Veranstaltungen mit einzelnen Interessengruppen. Zu verschiedenen Fragestellungen und Themen erbitten wir von den Bürgerinnen und Bürgern Anregungen, Stellungnahmen und Hinweise.

     


    Öffentlichkeitsbeteiligung

    17.11.2020 Runder Tisch Landwirtschaft

    Unter Leitung von Regierungspräsident Tappeser fand die erste Sitzung des „Runden Tischs Landwirtschaft“ in Meckenbeuren statt. Ziel dieses planungsbegleitenden Gremiums ist es, gemeinsam mit landwirtschaftlichen Vertretern des Landratsamts und aus Verbänden, mit den Bürgermeistern und Gemeinderatsvertretern von Tettnang und Meckenbeuren sowie mit der Stiftung Liebenau die Belange des Straßenbaus sowie der Landwirtschaft auszutauschen und abzuwiegen. In dieser ersten Sitzung wurden die Ziele und Rahmenbedingungen des Runden Tisches abgesteckt. In den folgenden Zusammentreffen wird es darum gehen, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten, um die Belastungen für die Agrarstruktur möglichst gering zu halten und tragfähige Ansätze einer Kompensation zu ermöglichen.

    23.10.2018: Informationsveranstaltung in Meckenbeuren

    Bei der öffentlichen Informationsveranstaltung zur Planung der neuen B 30 zwischen Friedrichshafen (B 31) und Ravensburg/Eschach informierte das Regierungspräsidium Tübingen zusammen mit den Fachgutachtern über den aktuellen Planungsstand. Alle Vortragenden kamen zum Schluss: Aufgrund von sehr hohen naturschutzfachlichen und -rechtlichen Konflikten der Varianten West und Mitte, stellt die Variante Ost eine rechtssichere und somit realisierbare Variante dar.

    Präsentation Infoveranstaltung Meckenbeuren vom 23.10.2018 (pdf, 15 MB)

    Ergänzende Unterlagen zur gezeigten Präsentation:

    Erläuterungen zur Variantenfindung, April 2018 (pdf, 3.7 MB)
    Vertiefung - Flächenbetroffenheit der land- und forstwirtschaftlichen Nutzungen (pdf, 553 MB)
    Vertiefung Klimawandel und Variantenbeurteilung (pdf, 1 MB)
    Variantenbeurteilung Artenschutz 2017 (pdf, 12.7 MB)

    Zudem fand am Nachmittag die 5. Sitzung des projektbegleitenden Arbeitskreises (PAK, nicht öffentlich) im Rathaus Meckenbeuren statt. Die Mitglieder des PAK und die Vertreter der Bürgerinitiativen und Interessensgemeinschaften wurden ebenfalls über den aktuellen Planungsstand informiert.

    Vermerk (pdf, 240 KB)
    Anlage1 (pdf, 317 KB)

    Juli 2018: Tagung des Lenkungskreis und Information der Gemeinderäte in nicht-öffentlicher Sitzung

    Am 16. Juli 2018 informierte das Regierungspräsidium Tübingen den verwaltungsinternen Lenkungskreis sowie zusätzlich die Gemeinderäte von Meckenbeuren und Tettnang über den aktuellen Stand der Planung. Aus rein verkehrlichen Aspekten bestehen zwischen den vertieft untersuchten Varianten „West“, „Mitte“ und „Ost“ keine entscheidungserheblichen Unterschiede. Allerdings bestehen bei den Varianten „West“ und „Mitte“ artenschutzrechtliche Herausforderungen. Die bestehenden Konflikte erfordern die Prüfung einer zumutbaren Alternative, die mit der Variante Ost gegeben ist. Welche Variante im Planungsprozess weiterverfolgt wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht endgültig fest, da der Abstimmungsprozess mit dem BMVI noch nicht abgeschlossen ist.

    April 2018: Information zum Planungsstand

    Ende November 2016 fand die öffentliche Informationsveranstaltung in Meckenbeuren statt. In diesem Termin wurden die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung sowie die technische Planung der vertieft untersuchten Varianten vorgestellt. Seitdem läuft die Planung weiter und es entstehen weitere Gutachten und Fachbeiträge:

    • Zusammenfassung der umfangreichen faunistischen Untersuchungen
    • Abschluss der Raumanalyse für das gesamte Projektgebiet inkl. der Aktualisierungen, was die Regionalplanung und Flächennutzungsplanungen der Gemeinden betrifft
    • Lärmberechnungen in Bezug auf Be- und Entlastungswirkungen auf das nachgeordnete Straßennetz
    • artenschutzrechtliche Beurteilung der relevanten Trassenvarianten
    • Die Einarbeitung und Beurteilung dieser Themenbereiche in die Risikoanalyse der Umweltverträglichkeitsstudie

    Bei dem Projekt handelt es sich um ein sehr komplexes Vorhaben, das aktuell mit dem Ministerium für Verkehr (VM) wie auch mit dem Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) abgestimmt wird. Nach den Abstimmungen wird die Raumschaft über die weiteren Ergebnisse informiert.

    01.12.2016: 4. Sitzung, nicht-öffentlicher Projektbegleitender Arbeitskreis (PAK)

    Die Verkehrsuntersuchung von Modus Consult Ulm sowie die Vorgehensweise der Lärm- und Schadstoffuntersuchung wurden vorgestellt und diskutiert. Des Weiteren wurde über den Arbeitsstand und die Bedeutung weiterer Untersuchungen und Gutachten zu den Fachbereichen Mensch und Umwelt, Arten- und Gebietsschutz, Land- und Forstwirtschaft sowie Kosten informiert.

    Dokumentation projektbegleitender Arbeitskreis (PAK) vom 01.12.2016 (pdf, 89 KB)
    Präsentation PAK vom 01.12.2016 (pdf, 12 MB)
    Pressemitteilung vom 01.12.2016 (pdf, 73 KB)

    26.11.2016: Informationsveranstaltung in Meckenbeuren

    Das Planungsteam B 30 des Regierungspräsidiums Tübingen informierte auf der öffentlichen Veranstaltung am Samstag, den 26.11.2016 in der Humpishalle Meckenbeuren-Brochenzell über die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung, den aktuellen Stand weiterer Fachgutachten und beantwortete Fragen. Die rund 200 Anwesenden begrüßen den transparenten Planungsprozess und wünschen auch zukünftig eine kontinuierliche Information über den Stand der Planung.

    Präsentation Infoveranstaltung Meckenbeuren vom 26.11.2016 (pdf, 6.7 MB)
    Pressemitteilung vom 26.11.2016 (pdf, 122 KB)

    16.08.2016: Gespräch mit Bürgerinitiativen/-gruppen

    Am 16. August 2016 traf sich das Planungsteam B 30 des Regierungspräsidiums Tübingen mit Vertretern der Bürgerinitiativen/-gruppen in Brochenzell. Inhalt des Gesprächs war die Sicherstellung der Transparenz der Planung für die allgemeine Öffentlichkeit und der Ausbau des bereits geführten Dialogs. In diesem konstruktiven Treffen wurde über die Themen „Transparenz“ und „Dialog“ diskutiert. Dabei wurde zwischen zwei Planungsphasen unterschieden:

    1. Die aktuelle Planungsphase der B 30 neu (Vorplanung/Linienfindung), die voraussichtlich bis Mitte 2017 abgeschlossen sein wird, und
    2. die daran anschließenden Planungsphasen (Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung).

    Für die aktuelle Planungsphase (1) wurden folgende Punkte vereinbart:

    • Bereits zur nächsten Sitzung des Projektbegleitenden Arbeitskreises (PAK) werden je Bürgerinitiative/-gruppe zwei Vertretern/innen sowie die Fraktionsvorsitzenden der Gemeinderäte eingeladen.
    • Im Anschluss an den nächsten PAK wird es eine Runde mit den Vertretern/innen der Initiativen geben, um dann noch unklare Sachfragen zu diskutieren.
    • Das Protokoll der PAK-Sitzung wird in anonymisierter Form auf der Web-Seite des Regierungspräsidiums Tübingen veröffentlicht.
    • Zudem wurde intensiv über die geplante Informationsveranstaltung im November 2016 diskutiert. Es ging um die Frage, welches Format geeigneter ist, um breite Bevölkerungsgruppen zu erreichen: eine fünfstündige Samstags-Veranstaltung oder zwei jeweils dreistündige Abend-Veranstaltungen. Beide Formate haben Vor- und Nachteile. Tendenziell werden jedoch zwei Veranstaltungen (eine zu Verkehrsfragen und Kosten sowie eine zu den Themenkomplexen Natur- und Artenschutz, Mensch, Landwirtschaft) für geeigneter erachtet. Das Regierungspräsidium klärt die damit zusammenhängenden Raum- und Termin-Fragen. Die Tagesordnung der Veranstaltungen wird vom Regierungspräsidium vorab veröffentlicht, damit sich die Bürgerinnen und Bürger auf die jeweiligen Inhalte einstellen können.
    • Es wird erwogen, nach der letzten Informationsveranstaltung im November einen Workshop zu dann noch diskussionsbedürftigen Fragen durchzuführen.

    Für die nach der Trassenentscheidung im nächsten Jahr folgende Planungsphase (2) wurde Folgendes vereinbart:

    • Die Initiativen sammeln bis Ende des Jahres Vorschläge. Dabei dienen a) die Gremienstruktur zur B 31 neu sowie b) die Web-Seite zur B 31 neu als Ausgangspunkt. Es wird gemeinsam überlegt, welche Elemente auf die zweite Planungsphase der B 30 neu übertragen, welche Elemente ergänzt oder weg gelassen werden können.

    03.05.2016: Informationsveranstaltung in Meckenbeuren

    Am 3. Mai 2016 informierte das Planungsteam "B 30 neu" des Regierungspräsidiums Tübingen ausführlich über die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung aus dem Jahr 2015. Zudem wurde der Umgang mit den Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger zu den Trassenvarianten der B 30 neu erläutert. Unterstützt wurde das Planungsteam hierbei von seinen Gutachtern und Experten. Dem Planungsteam war es bei der Veranstaltung ein besonderes Anliegen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verständlich zu veranschaulichen, wie komplex sich die Planung der B 30 neu gestaltet. Im Rahmen eines Experten-Talk wurden unterschiedliche Perspektiven beleuchtet, um die Vielzahl der Kriterien und deren unterschiedliche Gewichtung anzudeuten.

    Im Anschluss an die Fachvorträge und den Talk konnten sich die Bürgerinnen und Bürger über verschiedene Themen vertiefend informieren: zum Beispiel über den Planungsprozess, das weitere Vorgehen, die Bürgervorschläge und die Variantenverläufe. An Dialog-Ständen hatten die Interessierten die Möglichkeit, mit dem Planungsteam und verschiedenen Gutachtern und Experten ins Gespräch zu kommen. Dieses Angebot wurde von sehr vielen Bürgerinnen und Bürgern angenommen. Das größte Interesse brachten die Besucherinnen und Besucher jenen Varianten entgegen, die momentan noch untersucht werden.

    Präsentation Infoveranstaltung Meckenbeuren vom 03.05.2016 (pdf, 23.5 MB)
    Impressionen der Veranstaltung am 03.05.2016 (pdf, 1 MB)


    Terminübersicht

    29.7.20212. Sitzung des Runden Tischs Landwirtschaft
    20.11.2020

    1. Sitzung des Runden Tischs Landwirtschaft

    Pressemitteilung

    29.10.2019

    Mobilitätskonferenz nördlicher Bodenseeraum

    20.09.2019

    Unterschriftenübergabe gegen die Variante Ost an Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser bei einem Termin vor Ort

    23.10.2018

    Informationsveranstaltung in Meckenbeuren

    Bekanntgabe der Vorzugsvariante Korridor Ost

    23.10.2018

    5. Projektbegleitender Arbeitskreis mit Teilnahme der Bürgerinitiativen

    16.07.2018

    Gemeinderatssitzung Meckenbeuren und Tettnang

    16.07.2018

    Sitzung des Lenkungskreises

    18.05.2017

    Sitzung des Kreistages Friedrichshafen

    01.12.2016

    4. Projektbegleitender Arbeitskreis

    26.11.2016

    Informationsveranstaltung, Meckenbeuren

    Information über die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung, den aktuellen Stand weiterer Fachgutachten und Beantwortung von Fragen
     

    16.08.2016

    Gemeinsamer Austausch mit Bürgerinitiativen und Interessengruppen über die Themen „Transparenz“ und „Dialog“

    03.05.2016

    Informationsveranstaltung, Meckenbeuren

    Die Bürgerveranstaltung deckte folgende Themen ab: „Was erwartet der Bund?“, verkehrliche Ziele, Ergebnisse Bürgerbefragung , relevante Kriterien, Varianten aus der Bürgerschaft, Varianten in der weiteren Planung.

    30.09.2015 - 01.11.2015

    Befragung der Bürgerinnen und Bürger

    28.08.2015

    Veröffentlichung: Beantwortung häufig gestellter Fragen („30 Fragen – 30 Antworten“)

    30.03.2015

    Teilnahme am Gespräch von Minister a.D. Müller, MdL und Staatssekretär a. D. Köberle, MdL mit Vertretern der Bürgerinitiative und des Aktionsbündnisses sowie einzelner Bürger.

    ab Frühjahr 2015

    Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen und Hinweise

    02.12.2014

    Information der Öffentlichkeit über den Korridor Mitte in einer Pressemitteilung

    Bitte, Anregungen und alternative Vorschläge sowie Hinweise zur vorgestellten Planung einzubringen

    29.11.2014

    Informationsveranstaltung für die Anwohner von Brugg

    Vorstellung des Korridors Mitte

    29.11.2014

    Klausurtagung Gemeinderat Meckenbeuren

    Information zum Korridor Mitte

    31.07.2014

    Gesprächstermin mit der BI B 467 und der Stiftung Liebenau

    16.07.2014

    Gemeinderatssitzung Meckenbeuren

    Kurzinfo zum Korridor Mitte

    16.07.2014

    3. projektbegleitender Arbeitskreis

    08.02.2014

    Ortsbegehung (Ostvariante) mit Anwohnern von Hirschach

    29.11.2013

    1. Workshop Bürgerbeteiligung

    Information und Diskussion der eingegangenen Anregungen und Stellungnahmen mit den Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit Rückmeldungen beteiligt hatten

    13.05.2013

    Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit (Humpishalle Brochenzell)

    • Wiedereinstieg in die Planungsstufe "Vorplanung/Linienfindung" - warum?
    • Bitte, Ideen und Hinweise sowie alternative Vorschläge zur vorgestellten Planung (West- und Ostumfahrung) bis zum 31.07.2013 einzubringen
    • Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen und Hinweise
     

    30.04.2013

    Informationsveranstaltung für Gemeinde- und Kreisräte  (Meckenbeuren, Tettnang, Friedrichshafen, Ravensburg) sowie Abgeordnete

    27.11.2012

    2. projektbegleitender Arbeitskreis

    28.09.2012

    Workshop Siedlungs- und Gewerbeentwicklung

    27.04.2012

    Workshop Siedlungs- und Gewerbeentwicklung

    20.01.2012

    Workshop Siedlungs- und Gewerbeentwicklung

    23.10.2012

    Workshop Land- und Forstwirtschaft
    23.10.2012

    Workshop Naturschutz

    08.11.2011

    Workshop Naturschutz

    06.07.2011

    1. projektbegleitender Arbeitskreis


    Pressemitteilungen seit 2011

    DatumTitelDateitypGröße
    20.11.2020 Runder Tisch Landwirtschaft ist gestartet pdf 281 KB
    24.01.2019 Ostvariante wird favorisiert pdf 175 KB
    01.12.2016 Der Projektbegleitende Arbeitskreis hat am 1. Dezember 2016 zum vierten Mal getagt pdf 72 KB
    26.11.2016 Das Regierungspräsidium informierte am 26. Novemberüber die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung zur B 30 neu und die weiteren Planungsschritte pdf 122 KB
    10.11.2016 Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung am 26. November 2016 pdf 126 KB
    03.02.2016 Das Regierungspräsidium informierte am 3. Mai über die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung, den Stand der Planung und die weiteren Planungsschritte pdf 93 KB
    21.04.2016 Einladung zur Informationsveranstaltung am 3. Mai 2016: Welche Themen sind den Bürgerinnen und Bürgern bei der Planung der B30 neu wichtig? Wie ist der Planungsstand? Und wie geht es weiter? pdf 93 KB
    25.09.2015 Befragung zur B 30 neu – Regierungspräsidium verschickt Fragen an die Bürgerinnen und Bürger pdf 36 KB
    24.08.2015 30 Fragen – 30 Antworten: Das Planungsteam B 30 beantwortet Fragen zur B 30 und informiert über die nächsten Schritte pdf 71 KB
    23.01.2015 Bürgerbeteiligung bringt viele Anregungen pdf 58 KB
    02.12.2014 Informationsveranstaltung für den Ortsteil Brugg am 29.11.2014 – Vorstellung des neuen Planungskorridors „Mitte" pdf 125 KB
    30.04.2013 Linienfindung: Einladung zur Informationsveranstaltung am 13. Mai 2013 pdf 51 KB
    11.11.2011 Workshop Naturschutz begleitet Variantenprüfung zur B 30 zwischen Friedrichshafen und Ravensburg pdf 50 KB
    06.07.2011 Projektbegleitender Arbeitskreis hat Arbeit aufgenommen pdf 24 KB
    01.07.2011 Fortführung der Planungsarbeiten zur B 30 zwischen Friedrichshafen und Ravensburg: Regierungspräsidium Tübingen lädt Vertreter der Raumschaft zum Projektbegleitenden Arbeitskreis pdf 27 KB