Flusspark Neckaraue: Hochwasserschutz in der Gartenstraße

Auch der Hochwasserschutz in der Gartenstraße sieht einen geringstmöglichen Eingriff in den bestehenden Baumbestand vor. Für die notwendigerweise zu entnehmenden Bäume sind Ersatzpflanzungen geplant.

Konkret wird zwischen dem Neubau der Rad- und Fußgängerbrücke (Bankmannsteg) und der Ammermündung auf einer Länge von ca. 400 Metern eine Hochwasserschutzmauer gebaut werden. Zwischen der Mauer und den angrenzenden Grundstücken verläuft ein begleitender Weg. 

Ursprünglich war zur Herstellung dieser Mauer der Einsatz von Natursteinen vorgesehen. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten musste die Planung 2023 noch einmal geändert werden. Es wird nun, wie in der Bismarckstraße, eine Hochwasserschutzmauer aus Ortbeton gebaut. Die Lage der geplanten Mauer bleibt identisch: Sie wird vom Bankmannsteg abwärts wasserseitig entlang des Weges liegen, auf Höhe des Gebäudes 274 verspringt die Mauer auf die andere Wegseite, um die wertvollen Ulmen zu schützen.

Öffnungen in der Mauer gewährleisten, dass der Neckar für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich bleibt.

Zwischen dem Bankmannsteg und der Brücke Stuttgarter Straße sowie entlang der Ammer wird der Hochwasserschutz über die Erhöhung des Geländes geschaffen. Hier ist keine Mauer vorgesehen.