Blick vom Höchsten ins Deggenhausertal bei sonnigem Wetter

Deggenhauser Tal (FFH 8222-341)

Das FFH-Gebiet »Deggenhauser Tal« mit einer Fläche von 849 ha liegt überwiegend im Bodenseekreis und zum kleinen Teil im Kreis Sigmaringen. Dazu gehören sowohl große Bereiche der Höhen und Täler des Deggenhauser Aach-Gewässernetzes von Echbeck bis kurz vor Altenbeuren, als auch Teile des Gehrenbergs mit artenreichen Mageren Flachland-Mähwiesen und Waldflächen, sowie des »Kohltobel« entlang des Elsenbachs.

Kontakt

Regierungspräsidium Tübingen

Referat 56
Renate Riedinger
07071 757-5211
renate.riedinger@rpt.bwl.de

Blick auf eine Landschaft mit Wiesen und Wäldern

Die Deggenhauser Aach nutzt ein ehemaliges Gletscherzungenbecken, das der Rheingletscher ausschürfte, als er mit einer Seitenzunge während der Riß- und Würmeiszeiten weit ins Alpenvorland vordrang. Besonders im Oberlauf der Deggenhauser Aach und ihrer Zuflüsse sind steile Täler entstanden, die tief ins Oberschwäbische Hügelland und die Molasseschichten eingeschnitten sind. An den Hängen können Erdrutsche auftreten, stellenweise tritt Quellwasser aus, lokal kommt es zu Tuffbildung. An den Hängen können Erdrutsche auftreten, stellenweise tritt Quellwasser aus, lokal kommt es zu Tuffbildung.

 

Blick in einen Waldmeister-Buchenwald

Hangbereiche und Höhen sind teils von Waldmeister- Buchenwäldern oder von Schlucht- und Hangmischwäldern bewachsen, teils offen oder mit orchideenreichen Kalkmagerrasen bedeckt. Entlang der Fließgewässer finden sich im Tal ausgedehnte Feuchtwiesen, Pfeifengraswiesen, Kalkreiche Niedermoore und Feuchte Hochstaudenfluren als auch Auenwälder mit Erle, Esche und Weide.

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