RS 11 (L) Radschnellweg Tübingen-Rottenburg a.N.

IN PLANUNG

Kontakt

Regierungspräsidium Tübingen
Referat 44

rs11-tue-ro@rpt.bwl.de

Wir planen für Sie

Zwischen den Städten Tübingen und Rottenburg a. N. soll ein Radschnellweg entstehen.

  • Sichere, schnelle und direkte Radverbindung zwischen Tübingen und Rottenburg a. N. als Alternative zum Auto
  • Vermeidung von Staus im Verkehrssystem
  • Verringerung der Luft- und Lärmbelastung und Beitrag zum Klimaschutz
  • Hoher Fahrkomfort durch hohe bauliche Qualitätsstandards und betriebliche Unterhaltung (hohe Belagsqualität, Winterdienst)

     

    Aktueller Stand

    Die Maßnahme befindet sich in der Entwurfsplanung. Derzeit wird im Rahmen der Entwurfsplanung die Vorzugsvariante 2b detailliert ausgeplant.

    Symbolbild Beteiligungsscoping

    Auswertung des Beteiligungsscopings

    Vielen Dank für Ihre Teilnahme am Beteiligungsscoping . Wir haben Ihre Anregungen und Ideen zum weiteren Verlauf der Beteiligung zu dieser Maßnahme sorgfältig bearbeitet und evaluiert. Die Ergebnisse können Sie hier ansehen:

    Auswertung des Beteiligungsscopings (Stand: 21.3.2023)

    Rund um das Projekt

    Vorzugsvariante

    Die Vorzugsvariante 2b beginnt von Tübingen aus betrachtet in Derendingen (Wilhelm-Keil-Straße) beim Bahnbetriebswerk und verläuft südlich davon bis zur B 28. Dort quert die Trasse auf die nördliche Seite der B 28 und verläuft ab hier immer nahezu parallel zur B 28 auf der ehemaligen Baustraße. In Kiebingen führt die Vorzugsvariante über die Neckarbrücke und schließt dort an der Ecke Sieblindenstraße und Grasiger Weg (Rolu-Siedlung) an das städtische Radwegenetz 1. und 2. Ordnung der Stadt Rottenburg a.N. an. Dadurch ist die Verbindungsfunktion zwischen dem Zentrum Rottenburg a.N. und dem Stadtzentrum Tübingen (über die neue Radbrücke West) durchgängig und möglichst umwegfrei gegeben.

    Ziele der Maßnahme

    Der Radschnellweg zwischen dem Oberzentrum Tübingen und dem Mittelzentrum Rottenburg a.N. erfüllt eine überregionale Verbindungsfunktion und soll stark frequentierte Pendlerstrecken im Infrastrukturnetz entlasten. Berufs- und Ausbildungspendler im Stadt-Umland-Verkehr von Tübingen und Rottenburg a.N. soll der Radschnellweg zu einem Umstieg auf das Fahrrad animieren. Damit erschließt er neue Zielgruppen im Radverkehr und macht das Radeln auch für längere Distanzen attraktiver.

    Chronologie

    14.06.2023Vorstellung des Planungsstands in der Ortschaftsratsitzung Kiebingen
    24.01.2023Vorstellung des Planungsstands in einer Gemeinderatssitzung in Rottenburg a.N.
    Januar 2023Beteiligungsscoping
    Dez. 2022Zustimmung zur Vorzugsvariante durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
    16.03.2021Festlegung des Untersuchungsrahmens nach § 13 Abs. 1 UVwG.
    Das Scoping-Papier und das Ergebnis des Scoping-Verfahrens einschließlich einer Zusammenfassung der eingegangenen Stellungnahmen finden Sie hier 
    07.01.2021–19.02.2021Durchführung des schriftlichen Scoping-Verfahrens nach § 13 Abs. 3 UVwG sowie nach § 7 Abs. 3 UVwG i.V. mit § 17 UVPG durch die Planfeststellungsbehörde.
    Träger öffentlicher Belange (Behörden, Gemeinden und anerkannte Umweltvereinigungen) sowie sonstige Dritte erhalten die Gelegenheit zur Abgabe einer schriftlichen Stellungnahme bezüglich der Planung.

    Februar 2020

    Planungsbeginn durch das Regierungspräsidium

    Herbst 2019

    Fertigstellung der Machbarkeitsuntersuchung des Landkreises Tübingen

    März 2018

    Potenzialanalyse für Radschnellverbindungen in Baden-Württemberg, dabei Einstufung der Maßnahme in den Vordringlichen Bedarf

    Näheres dazu erfahren Sie unter:
    https://www.fahrradland-bw.de/radverkehr-in-bw/radschnellverbindungen/potenzialanalyse/

    Wie wird das Verkehrsgeschehen auf einem Radschnellweg aussehen?

    Um die Radverkehrspotenziale, die für Radschnellverbindungen prognostiziert werden, für die Bürger:innen greifbarer zu machen, hat das Ministerium für Verkehr in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik der Universität Stuttgart eine Simulation verschiedener Radverkehrsstärken auf Radschnellverbindungen erstellt. Die Simulation zeigt beispielhaft, was 2.500 / 5.000 / 10.000 Radfahrten/Tag auf einer Verbindung bedeuten. Außerdem wird eine Fußgänger-Querungssituation an einer hochbelasteten Stelle (10.000 Radfahrten/Tag) auf einer Radschnellverbindung simuliert. Für den RS 11 wird eine Radverkehrsmenge von rund 2.400 Radfahrenden pro 24 Stunden prognostiziert.

    Pressemitteilungen

    Was ist ein Radschnellweg?

    Radschnellwege müssen besondere Qualitätsstandards erfüllen:

    • Sie sind schnell – durch eine möglichst direkte, umwegfreie Linienführung, durch eine bevorzugte Führung an Kreuzungen und wenig Steigungen
    • Sie sind sicher – aufgrund ausreichender Breiten für Nebeneinanderfahren und Überholen. Fußgänger werden – zum überwiegenden Teil – separat geführt.

    Weitere Details über Radschnellwege können Sie hier nachlesen. Darüber hinaus erfahren Sie, welche Radschnellverbindungen es bereits im Land gibt, wie sie gefördert werden und vieles mehr.