LEA Sigmaringen

Kontakt

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Referat 15.2

Leitung:

Hardy Losekamm
07571 731726-101
hardy.losekamm@rpt.bwl.de

Stellvertretung:

Corina Wolf
07571 731726-102
corina.wolf@rpt.bwl.de

Anschrift:

Binger Straße 28
72488 Sigmaringen
07571 731726-199

Presseanfragen richten Sie bitte an die:

Koordinierungs- und Pressestelle

Dirk Abel
Leiter der Koordinierungs- und Pressestelle
07071 757-3005
dirk.abel@rpt.bwl.de

Katrin Rochner
07071 757-3131
katrin.rochner@rpt.bwl.de

 

Beauftragter für das Ombudswesen im Regierungsbezirk Tübingen:

Wolfgang Merk
01525 2426190
wolfgang.merk2@rpt.bwl.de

Aktuelle Information: Krieg in der Ukraine und das Corona-Virus

Aktuell erfährt die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Sigmaringen einen größeren Zulauf von Flüchtlingen aus der Ukraine. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um Familien, Mütter mit ihren Kindern oder Senioren. Derzeit machen Flüchtlinge aus der Ukraine rund 35 % der Belegung aus.

Flüchtlinge, die direkt in der LEA Sigmaringen ankommen, werden unmittelbar nach ihrer Ankunft auf das Corona-Virus untersucht und getestet. Wird eine Infektion festgestellt, werden die infizierten Personen mit ihren Familienangehörigen in separaten Unterkunftsgebäuden untergebracht, um ein Infektionsrisiko zu minimieren. Danach werden diese Personen umgehend in einer seit April 2021 bestehenden Quarantäne-Einrichtung untergebracht.

Zusätzlich werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen durch das Gesundheitsamt Sigmaringen über Risiken und Verhaltensmaßnahmen in Bezug auf das Corona-Virus geschult und die Bewohnerinnen und Bewohner kontinuierlich über die jeweils geltenden Vorschriften der Corona-Verordnung informiert.

Aktuelle Unterbringungszahl:

Die Landeserstaufnahmeeinrichtung bietet im Regelfall Platz für 875 Personen. Aufgrund des derzeitigen Zustroms ukrainischer Kriegsflüchtlinge, wurden die Kapazitäten vorübergehend auf 1.675 Plätze erweitert.

Unterstützung bei der Erstaufnahme durch folgende Organisationen (ehrenamtlich/amtlich):

  • DRK Kreisverband Sigmaringen e. V.
  • Diakonische Bezirksstelle Balingen des Evangelischen Kirchenbezirks Balingen
  • Caritasverband im Landkreis Sigmaringen e. V.
  • IN VIA Deutschland e. V.
  • ORS Deutschland GmbH
  • Fair Guards Security GmbH
  • Compass-Betriebe
  • European Homecare GmbH
  • LRA Sigmaringen

Zusätzliche Angebote für Geflüchtete (Sprachkurse / Kinderbetreuung…)

  • ORS-Angebot: Fußball- und Volleyball-Angebot; Sport-Center: Tischtennis, Tischkicker, Billard, Fitness, Frauenhaus: Gesellschaftsspiele, TV
    Gemeinnützige Tätigkeiten für Asylsuchende (gegen Aufwandsentschädigung):
    u. a. Reinigungsarbeiten, Betrieb der Wäscherei, Übersetzerdienste, Kinderbetreuung für Kinder von 3 - 15 Jahren
  • DRK-Angebot: Sprachkurse, Näh- und Malatelier für Erwachsene, Internet-Raum, Begegnungscafé
  • Streetwork: Infoveranstaltung und Stadtrundgänge mit dem Thema: Leben in Deutschland - Alltag und Normen
  • Sozial- und Verfahrensberatung: Frauentreff
  • Bibelkreis und Gottesdienst-Angebote durch örtliche Kirchen
  • Erstorientierungskurse und Flüchtlings-Integrations-Maßnahmen

Diese Angebote werden momentan aufgrund der Pandemie in reduzierter Anzahl für die Bewohnerinnen und Bewohner bereitgehalten.

Beauftragter für das Ombudswesen in der Flüchtlingserstaufnahme

Die Ombudsstelle für die Flüchtlingserstaufnahme im Land Baden-Württemberg wird in den einzelnen Regierungsbezirken durch Beauftragte für das Ombudswesen unterstützt. Sie ist Ansprech-, Mittler- und Unterstützungsstelle für alle Beteiligten der Flüchtlingserstaufnahme, vom ehrenamtlichen Bürger, über die Nachbarschaft von Erstaufnahmeeinrichtungen bis hin zu den Flüchtlingen selbst. Die Ombudsperson agiert hierbei unabhängig von der Verwaltung.

Informationen zum Ombudswesen

Sicherheitsberater des Landes

Sicherheit für die untergebrachten Flüchtlinge und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes groß geschrieben. Mit Hilfe von Sicherheitskonzepten werden Schwachstellen ebenso wie besonders schützenswerte Bereiche auf einem Gelände ermittelt und entsprechende Maßnahmen unter Beteiligung der örtlichen Polizei und Sicherheitsfirmen ausgearbeitet und umgesetzt. Hierfür gibt es die Sicherheitsberater. Sie unterstützen aber nicht nur mit Konzepten, sondern zeigen vor allem persönliche Präsenz in den Einrichtungen und unterstützen so ganz praktisch vor Ort.