Neubau der B 311 bei Erbach als Querspange zur B 30

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Regierungspräsidium Tübingen

Baureferat Mitte

 

Daten & Kosten

Gesamtlänge ca. 5,9 km (Strecke) und ca. 4,2 km (Anschlusstrecken und Rampen)
Querschnitt  Regelquerschnitt 10,5 m
Straßenfläche  ca. 60.000 m²
Ingenieurbauwerke  13 Brückenbauwerke
Flächenbedarf Gesamtvorhaben  ca. 14 ha (ohne Kompensation)
Verkehrsprognose 2025 12.600–15.600 Kfz/24 h (Querspange)
Gesamtkosten  31 Mio. Euro (Stand 2015, Freigabe durch den Bund)

    Aktueller Stand

    Die Maßnahme befindet sich im Bau.

    Spatenstich  3. August 2017


     

    Rund um das Projekt

    Beschreibung

    Das Vorhaben umfasst den Neubau der B 311 bei Erbach als Querspange zur B 30. Die Trasse beginnt in Höhe von Oberdischingen, verläuft nördlich von Ersingen, südlich von Dellmensingen und schließt östlich von Dellmensingen im Bereich eines bestehenden Brückenbauwerks an die zweibahnige BB 30 Ulm-Biberach an.

    Die B 311 verläuft heute durch die Stadt Erbach. Der sehr starke Durchgangsverkehr mit einem hohen Schwerverkehrsanteil wird durch einmündende Straßen und signalisierte Fußgängerüberwege stark behindert. Da die zweibahnige B 30 noch über genügend freie Kapazitäten verfügt, soll mit Hilfe dieser Querspange der Ost-West-Verkehr der B 311 mit der B 30 gebündelt werden, um Erbach, seine Teilgemeinden sowie die Stadt Ulm zu entlasten.

    Die Trasse hat eine Länge von rund 5.850 m, Anschlussstrecken und Rampen der Knotenpunkte sind rund 4.220 m lang. Es sind zwei Fahrstreifen vorgesehen mit einem Regelquerschnitt von RQ 10,5, der wegen des hohen Schwerverkehrsanteils (max. ca. 11 Prozent) mit 50 cm breiten Randstreifen ausgeführt wird.

    Im Zuge der Maßnahme werden 13 Brückenbauwerke errichtet. Hervorzuheben ist die Brücke im Zuge der B 311 neu über den Donaukanal mit einer lichten Weite von ca. 114 m. Die Trasse quert Donau und Donaukanal auf kürzestem Wege rechtwinklig zum Verlauf der beiden Gewässer mit zwei Brückenbauwerken.

    Vor einem Baubeginn der Straßen- und Brückenbauarbeiten sind umfangreiche artenschutzrechtliche Vorarbeiten notwendig. Diese sogenannten CEF-Maßnahmen sind zurzeit in Vorbereitung.


    Chronologie

    März 2019

    Baubeginn CEF-Maßnahmen Paket 2
    (Schaffung von Ersatzlebensräumen für die Zauneidechse, Auwaldentwicklung)

    September 2018–November 2018

    CEF-Maßnahmen Paket 1
    (Optimierung Westernach für die Helmazurjunger, Renaturierung Rot, Anlage von Blühstreifen für die Felderche)

    Mai 2017–Juli 2018

    Anlage eines regelbaren Polders

    04.08.2017

    Feierlicher Spatenstich

    Juli 2015

    Baumittelfreigabe durch den Bund

    August 2013

    Bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss

    Dezember 2011

    Planfeststellungsbeschluss


    Pläne und Unterlagen auf einen Klick

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    Übersichtslageplan pdf 363 KB