Referat 45 Regionales Mobilitätsmanagement

Referatsleitung

Matthias Kühnel
Baudirektor
07071 757-3624
matthias.kuehnel@rpt.bwl.de

 

Unsere Aufgaben

Das seit 01.01.2021 neu aufgestellte Referat 45 bündelt und koordiniert alle Informationen rund um eines der großen, zukunftsweisenden Themen unserer Zeit: Mobilität

Wie können wir Straßen, Rad- und Fußwege, ÖPNV sinnvoller miteinander verzahnen, damit jeder Verkehrsteilnehmer mit den Fortbewegungsmitteln seiner Wahl sicher, schnell und stressfrei sein Ziel erreicht? Unter dem Stichwort „Integrierte Mobilität“ unterstützen wir die Erarbeitung derartiger verkehrsträgerübergreifende Konzepte und Verbesserung von Verkehrsschnittstellen.

Passend ist hier auch der zentrale "Ansprechpartner Radverkehr" des Regierungspräsidiums angesiedelt. Er stellt den Wissenstransfer zu den Baureferaten des Regierungspräsidiums auf der einen Seite sowie zu den Antragstellern (Kommunen) auf der anderen Seite sicher. Im Sinne einer effizienten Kommunikation zwischen den Akteuren der Radverkehrsförderung übernimmt der Radverkehrsbeauftragte eine koordinierende Rolle – egal, ob es um Grundsatzfragen, um Standards oder um Einzelfälle und Sonderthemen geht.  

Wir sorgen für einen ordnungsgemäßen und möglichst reibungslosen Ablauf des Straßenverkehrs. Dazu gehört zum einen die Bearbeitung und Beseitigung von Unfall- und Gefahrenstellen auf Bundes- und Landesstraßen sowie die Koordination des Verkehrssicherheitsscreenings und die Sicherheitsaudits an Straßen in allen Planungs- und Ausführungsphasen.

Unsere Experten für Verkehrstechnik kümmern sich um verkehrstechnische Anlagen und die Straßenausstattung und prüfen die Planungen Dritter beispielsweise von Kommunen unter diesen Gesichtspunkten. Ein wichtiger Teil unserer Arbeit betrifft das Baustellen- und Staumanagement. Darüber hinaus prüfen wir Konzepte zur Luftreinhaltung durch Verkehrslenkung. Dazu halten wir die Straßeninformationsdatenbank aktuell, werten entsprechende Daten statistisch aus und halten das Kartenwesen des Bezirks in diesem Zuge aktuell.

Wir sorgen für den notwendigen Lärmschutz an Bundes- und Landesstraßen.
U.a. mit aktiven und passiven Lärmschutzeinrichtungen wird im Zuge von Lärmsanierungsmaßnahmen den verkehrlichen Emissionen entgegengewirkt. Die Immissionsbelastung entlang von Straßen wird von uns berechnet.

Wir erstellen Landschaftspflegerische Ausführungspläne zur Umsetzung von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Zuge von Straßenbaumaßnahmen und führen ein Straßenkompensationskataster zur Erfassung von naturschutzrechtlichen Kompensationsmaßnahmen.

Darüber hinaus kümmern wir uns um neue Antriebsformen und Techniken, wie beispielsweise Elektromobilität (E-Mobilität), Intelligente Mobilität (I-Mobilität) und autonomes Fahren – auch im Bereich der Ladeinfrastruktur und der dafür notwendigen Ausstattung von Bundes- und Landesstraßen.

Bei Fragen zur finanziellen Förderung von Verkehrsinfrastrukturvorhaben der Landkreise, Städte und Gemeinden – z. B. einer verkehrswichtigen Straße oder Radweges nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) – wenden Sie sich an uns. Zur Förderung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) gibt es von uns Zuschüsse vor allem zu Busbahnhöfen, Park & Ride- und Bike & Ride-Anlagen, Beschleunigungsmaßnahmen und zu Betriebsleitsystemen für die Anschlusssicherung zwischen öffentlichen Verkehrsmitteln und für die Fahrgastinformation. Unsere Aufgaben reichen dabei von der Programmaufstellung über die Antragsgenehmigung bis hin zur Mittelbewilligung und zur Prüfung der Abrechnungen.

Weiterhin werden Finanzhilfen zu Eisenbahnkreuzungsmaßnahmen nach dem Eisenbahnkreuzungs-gesetz (EKrG) verwaltungsmäßig abgewickelt. Das heißt, wir prüfen Vereinbarungen sowie Kostenanteile, die der Bund oder das Land bei Eisenbahnkreuzungsanlagen gesetzlich zu tragen haben.

"Mobilität gemeinsam denken"

Unter diesem Motto haben sich in der Region Heilbronn-Neckarsulm die Nahverkehrsgesellschaft BW, die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft sowie die Unternehmen AUDI AG und Schwarz Gruppe mit den zuständigen Behörden von Land, Landkreis und den Städten zu einem Mobilitätspakt zusammengeschlossen. Er ist der erste seiner Art in Baden-Württemberg. Doch weitere werden folgen. Erfahren Sie hier mehr über das Konzept.