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  • Abteilung 3
    27.11.2015
    Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt übergibt Meisterbriefe für die Berufe Landwirt/in und Hauswirtschafter/in
    Landwirtschaft und Hauswirtschaft – unverzichtbar für unsere Gesellschaft
     Die Jahrgangsbesten - Note sehr gut - mit Herrn RP Dr. Jörg Schmidt

    Am 27. November 2015 überreichte Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt im Rahmen einer Feierstunde in Bad Waldsee 44 Meisterbriefe für die Berufe Landwirt/in sowie Hauswirtschafter/in. Er gratulierte den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im beruflichen Alltag und in der Ausbildung des Berufsnachwuchses einzusetzen. Außerdem rief er die jungen Meisterinnen und Meister auf, zu Botschaftern ihres Berufes zu werden und in der Öffentlichkeit aktiv für ihn zu werben.

    Der Regierungspräsident unterstrich in seiner Festansprache die Leistungen, die in den Berufsfeldern Landwirtschaft und Hauswirtschaft für die Gesellschaft erbracht werden. Eine starke, anerkannte und wertgeschätzte Landwirtschaft sei eine elementare Stütze des Ländlichen Raumes.
     
    Dr. Schmidt dankte allen, die sich an der Meisterfortbildung beteiligen, für ihr Engagement. An die Meisterinnen und Meister gerichtet sagte er, dass drei Dinge die gute Meisterin und den guten Meister auszeichnen: Wissen, Können und Wollen. „Sie haben in Ihrer Prüfung bewiesen, dass Sie diese drei Dinge erworben haben“, lobte der Regierungspräsident, „darauf können Sie stolz sein. Nun liegt es in Ihrer Hand, den Staffelstab weiter zu geben und für gut ausgebildete Nachwuchsfachkräfte in der Zukunft zu sorgen.“
     
    Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch den Besuch einer land- bzw. hauswirtschaftlichen Fachschule bzw. anderer Bildungseinrichtungen auf die Prüfung vor.
     
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in land- bzw. hauswirtschaftlichen Betrieben für angestellte Führungskräfte und selbstständige Betriebsleiter/innen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.
     
    Regierungspräsident Dr. Schmidt betonte, Meisterinnen und Meister seien als Führungskräfte, leitende Mitarbeiter und Betriebsleiter gesuchte Fachkräfte mit sehr guten Berufschancen. „Mit der bestandenen Meisterprüfung haben Sie vielfältige Schlüsselqualifikationen erworben und sind damit bestens für die Zukunft gerüstet“, sagte Dr. Schmidt in seiner Festansprache.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Meisterprüfung wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Es ist im Beruf Hauswirtschafter/in landesweit für die Aus- und Fortbildung zuständig, im Beruf Landwirt/in regierungsbezirksweit.
     
    Die Landwirtschaft sorgt für hochwertige Lebensmittel und für den artgerechten Umgang mit landwirtschaftlichen Nutztieren. Zunehmend erfüllt sie auch wichtige Aufgaben im Ressourcen- und Klimaschutz. Zudem pflegt und prägt sie das Gesicht unserer vielfältigen, intakten Kulturlandschaft und sichert damit ein wichtiges Kapital für Naturschutz und Tourismus.
     
    Die Hauswirtschaft hat sich in der Dienstleistungsgesellschaft zu einem zukunftsorientierten unverzichtbaren Berufsbild entwickelt. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen sichern Lebenskultur und –qualität in allen Bereichen des Lebens. Ohne sie würden Privathaushalte, Krankenhäuser, Seniorenheime, Kindertagesstätten, Tagungshäuser und Hotels ebenso wie landwirtschaftliche Betriebe mit haushaltsnahen Einkommenskombinationen nicht reibungslos funktionieren.

    Anlagen:
    Listen der neuen Meisterinnen und Meister in den Berufen Landwirt/in und Hauswirtschafter/in im Regierungsbezirk Tübingen
     
     

     

    Bild 1: „Die Jahrgangsbesten (Note sehr gut) mit Herrn Regierungspräsident Dr. Schmidt“:
    Karina Keckeisen (Hauswirtschaft), Tamara Linz, Johannes Weber, Adrian Bär, Michael Bayer (jeweils Landwirtschaft), Herr Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt (von rechts nach links)

    Bild 2: „Die neuen Meisterinnen der Hauswirtschaft mit Herrn Regierungspräsident Dr. Schmidt“:
    Waltraud Allgäuer (Vizepräsidentin des Landfrauenverbandes Württemberg- Hohenzollern), Marion Eninger, Ingrid Gut, Karina Kekeisen, Iris Schwellinger, Herr Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt (von links nach rechts)

    Bild 3: „Die neuen Landwirtschaftsmeister und -meisterinnen mit Herrn Regierungspräsident Dr. Schmidt“:
    Die neuen Landwirtschaftsmeister und -meisterinnen (zweiter von rechts: Herr Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt)


    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.

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