Pressemitteilung

37 neue Meisterinnen und Meister im Beruf Hauswirtschaft - Virtuelle Meisterbriefübergabe

Einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der virtuellen Meisterbriefübergabe Hauswirtschaft

Virtuelle Meisterbriefübergabe Hauswirtschaft

Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Die Corona-Pandemie unterstreicht auch die große Bedeutung der hauswirtschaftlichen Berufe. Sie tragen neben Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften und zahlreichen weiteren fleißigen Händen dazu bei, den Betrieb in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen aufrecht zu erhalten.“.

Das Regierungspräsidium Tübingen veranstaltete die landesweite Meisterfeier für den Beruf Hauswirtschaft. Regierungspräsident Klaus Tappeser überbrachte im Rahmen einer virtuellen Feierstunde den 36 Meisterinnen und einem Meister seine Glückwünsche. Tappeser betonte dabei die Systemrelevanz des Berufs für die Gesellschaft.

Regierungspräsident Klaus Tappeser gratulierte den frisch gebackenen Meisterinnen und dem Meister zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, ihren Beruf mit Stolz auszuüben. „In unserer modernen, arbeitsteiligen Gesellschaft brauchen wir Profis, dies gilt auch für hauswirtschaftliche Dienstleistungen“, so Tappeser. Außerdem appellierte er an die Meisterinnen und den Meister, bei jungen Menschen aktiv für die Ausbildung im Beruf Hauswirtschaft zu werben.

Die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft Baden-Württemberg e.V. Cornelia Schwab unterstrich in ihrem Grußworte die Bedeutung des Berufs Hauswirtschaft für die Gesellschaft und wünscht den neuen Meisterinnen und Meistern viel Erfolg für den kommenden Berufsweg.

Die Hauswirtschaft hat sich in der Dienstleistungsgesellschaft zu einem zukunftsorientierten und unverzichtbaren Berufsbild entwickelt. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen sichern Lebenskultur und -qualität in allen Bereichen des Lebens. In Kindergärten sind hauswirtschaftliche Dienstleistungen ebenso wichtig wie in Senioren- und Pflegeheimen, Kranken- oder Tagungshäusern. Kreativen Fachkräften bietet sich hier ein neuer und wachsender Markt. Auch landwirtschaftliche Betriebe mit haushaltsnahen Einkommenskombinationen sind auf eine professionelle Hauswirtschaft angewiesen. Schließlich gibt es mit den über fünf Millionen Privathaushalten in Baden-Württemberg ein weiteres hauswirtschaftliches Zukunftsfeld.

Abschließend bedankte sich Klaus Tappeser bei allen, die sich an der Meisterfortbildung beteiligen. Dabei sind neben den Lehrkräften der staatlichen und privaten Einrichtungen, welche die Kandidatinnen und Kandidaten auf die Meisterprüfung vorbereitet haben, auch die ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer unverzichtbar. Durch ihre berufliche Erfahrung und ihr praktisch fundiertes Wissen bringen sie viel Kompetenz in die Prüfung mit ein.

Hintergrundinformation:

Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Aus- und Fortbildung im Beruf Hauswirtschaft zuständig. Es organisiert daher auch die Meisterprüfung in diesem Beruf zentral für ganz Baden-Württemberg.

Im Prüfungsjahr 2020/2021 haben die Meisterprüfung für den Beruf Hauswirtschaft 37 Prüflinge bestanden.

Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch einen berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung vor.

Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in hauswirtschaftlichen Führungspositionen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.

Anlage:

Liste der neuen Meisterinnen und Meister im Beruf Hauswirtschaft

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Rochner, Pressesprecherin, Telefon: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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Dirk Abel
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